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Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn: Ernährung und Heilung

Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind chronisch entzündliche Darmerkrankungen, die dem betroffenen Patienten das Leben zur Hölle machen können. Auf die meisten Lebensmittel reagiert der Körper mit neuen Entzündungen, die dünnflüssigen, manchmal blutigen Stuhl, Krämpfe, Blähungen und Fieberschübe zur Folge haben können.

Bis zur Diagnose haben Betroffene häufig einen regelrechten Ärztemarathon hinter sich – nicht selten ohne zufriedenstellende Lösung. Hoffnung auf Heilung bekommen sie in der Regel nicht. Dabei ist Heilung von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa möglich – wenn das Entzündungsgeschehen im Körper herunterreguliert wird. Und dafür ist die Basis Deine Ernährung. 

Im Blogpost „Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn: Ernährung und Heilung“ erfährst Du:

  • welche Ursachen entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa haben
  • wie eine entzündungssenkende Ernährung aussieht und weshalb sie hilft
  • welche Lebensmittel (vorerst) tabu sind
  • welche Stellschrauben Du noch drehen kannst
  • welche Nährstoffe absolut essentiell für Deine Heilung sind

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Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa: Was unterscheidet diese chronisch entzündlichen Darmerkrankungen?

Bei Colitis Ulcersoa ist meist „nur“ der Dickdarm entzündet. Die Entzündung beschränkt sich auf die Darmschleimhaut und die darunterliegende Bindegewebsschicht. Bei Morbus Crohn jedoch kann sich die Entzündung vom Mund abwärts bis zum After ausbreiten, meistens sind alle Schichten der Darmwand entzündet. Ein unvorstellbares Leiden, für das es mehr Lösungen gibt als die bloße Einnahme von Medikamenten! 

Ursachen von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa

Die gängige schulmedizinische Behandlungsmethode für chronische Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn liegt in der alleinigen Gabe von Medikamenten. Das mag kurzfristig helfen, heilen kannst Du die Ursache der Entzündungen medikamentös allerdings nicht. 

Du musst wissen: Eigentlich dient eine Entzündung im Körper der Heilung. Entzündungsbotenstoffe im Körper werden ausgeschüttet, wenn etwas im Körper repariert werden muss. Bei Coltis Ulcerosa ist das die Darmschleimhaut, bei Morbus Crohn gleich die ganze Darmwand. Der Schaden entsteht in diesen Fällen meist aufgrund eines kranken Darmmikrobioms und ein daraus folgender Mikronährstoffmangel. Dein Darmmikrobiom, also Deine Bakterien in Deinem Darm, sorgt eigentlich ganz von allein dafür, dass es der Darmwand und den Schleimhäuten gut geht. Mangelt es Dir an Darmbakterien oder ist die Vielfalt reduziert (häufig durch die frühere Einnahme von Medikamenten, mangelhafte Ernährung, exzessives Desinfizieren, Pestizide etc.), ist das Mikrobiom irgendwann nicht mehr in der Lage, wichtige Grundbausteine zur Heilung kleinerer Schäden zu produzieren. Das Unheil nimmt seinen Lauf.

Die letztendliche Heilung entsteht also nicht durch das Herunterregulieren der Entzündungen durch Medikamente, sondern durch das Wiederherstellen Deines Mikrobioms im Darm.

Morbus Crohn: Ernährung muss antientzündlich sein!

Zur Ausheilung von Morbus Crohn musst Du stark darauf achten, was Du zu Dir nimmst – und auch darauf, wie häufig Du Nahrung zu Dir nimmst. Das Wichtigste für eine Morbus-Crohn-Ernährung: Sie muss antientzündlich sein! Die meisten Ärzte sagen Dir nämlich nicht, dass es unter den Lebensmitteln nicht nur starke Entzündungstreiber gibt, sondern auch solche, die Deinem entzündeten Darm bei der Heilung helfen. Fünf davon stelle ich Dir im folgenden Abschnitt vor. 

Was davon kannst Du gleich für Dich umsetzen?

5 Grundlagen einer antientzündlichen Morbus Crohn Ernährung

1. Wasser: Die beste Feuerwehr gegen Darmentzündungen

Wasser ist Dein Lebensmittel Nummer 1. Ein Wassermangel programmiert Deinen Körper auf entzündlich: Es werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, die Peristaltik (Darmbewegung) und somit die Verdauung werden verlangsamt. Es kommt zur vermehrten Bildung von Entzündungsbotenstoffen, die ohne ausreichend Wasser nicht abgebaut werden. Trinke täglich mindestens zwei bis drei Liter Quellwasser – und ich meine nicht Kaffee, Bier und Wein! 😉

2. Blutzuckerspiegel: Stopp die Achterbahnfahrt!

Ein Blutzuckerspiegel, der konstant Achterbahn fährt, ist purer Stress für Deinen Körper und belastet die Leber stark – das führt zu Entzündungsreaktionen! Zudem werden die Zellen durch die permanente Insulinausschüttung insulinresistent. Die Folge: Der Blutzucker bleibt dauerhaft erhöht und die Überzuckerung der Zellen führt schlussendlich zu Entzündungsreaktionen. 

Weißmehl, Zucker und Alkohol gehören zu den Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießen lassen – mit einem jähen Abfall, wenn die Energie verbraucht ist. Achte darauf, dass Du bei jeder Mahlzeit ausreichend Eiweiß und Fett zu Dir nimmst. Sie halten Deinen Blutzuckerspiegel stabil. Außerdem bist Du länger satt und reduzierst nebenbei auch noch Entzündungsreaktionen in Deinem Körper.

3. Antientzündliche Fette: die schnellste Lösung

Es gibt Fette mit stark entzündungssenkendem Potenzial: Das sind die Omega-3-Fettsäuren. Leider mangelt es den meisten von uns daran. Um Entzündungen bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa wieder ins Lot zu bekommen, empfehle ich die zusätzliche Einnahme von 3–5 g Fischöl und 1 EL Leinöl täglich. 

4. Anti-Entzündungsjoker: Kräuter & Gewürze

Kräuter und Gewürze sind starke Verdauungshelfer und die besten Antientzündungsjoker. Auszüge aus Gewürzen und Kräutern werden schon seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin, der Homöopathie und vielen anderen alten Heilkünsten zur Linderung von Schmerzen und Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt. Sie enthalten viele Mikronährstoffe, Mineralstoffe und ätherische Öle und sind damit genau das richtige Futter für Deine Darmflora. Achte also darauf, Deine Mahlzeiten gut zu würzen – und jedem Gericht eine Handvoll Kräuter beizugeben. 

5. Heilung braucht Pausen!

Da viele Menschen mit Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn nur noch kleine Mahlzeiten vertragen, gewöhnen sie sich häufiges Essen an. Da der Darm so aber nie zur Ruhe kommt, kann er nicht heilen und die Entzündungen können nicht abklingen. Solltest Du nur kleine Mengen essen können, empfehle ich die „Zwischenmahlzeiten“ mit einer traditionellen Rinderbrühe zu ersetzen. Die wirkt stark entzündungssenkend und sehr ausgleichend auf Deinen Darm.

Stell Deine Morbus-Crohn-Ernährung auf antientzündlich um

Mit der Dr. Friederike Feil Darmkur lernst Du nicht nur schnell und einfach, wie solch eine antientzündliche Morbus Crohn Ernährung aussieht, sondern gibst dem Darm gleichzeitig die wichtigsten Nährstoffe, damit er nach langjähriger Entzündung wieder in seine Kraft kommt. Nach 17 Tagen Darmkur ist die neue Ernährungsweise dann schnell „einprogrammiert" und der Darm gestärkt.

Verbotene Lebensmittel bei Morbus Crohn

Verbotene Lebensmittel bei Morbus Crohn sind nicht nur die klassischen Entzündungstreiber wie Zucker, Weißmehlprodukte, billiges Fleisch aus Massentierhaltung und Alkohol, sondern auch eigentlich sehr gesunde Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder Rohkost. Bei Morbus Crohn und auch bei Colitits Ulcerosa ist der Darm nämlich derart entzündet, dass er nicht mehr die nötige Kraft dafür aufbringt, diese Lebensmittel optimal zu verdauen. Schwerverdauliche Hülsenfrüchte sind dann wie ein Hammerschlag für Deinen Darm. Diese solltest Du also besser erstmal ganz weglassen, ebenso wie Rohkost. Gemüse solltest Du am besten dämpfen oder dünsten. Dadurch wird es gleich viel leichter verdaulich.

Wichtig! Auch künstliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln sind absolut tabu! Auch auf diese reagiert ein entzündeter Darm in der Regel mit weiteren Entzündungen. Je natürlicher Deine Nahrung, desto besser für Deine Heilung.

Bei Morbus Crohn Alkohol trinken? – Eine ungünstige Kombination

Erhöhter Alkoholkonsum begünstigt Entzündungen im gesamten Körper – nicht nur im Darm. Bei chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn solltest Du Alkohol vorerst weglassen. Jedes noch so kleine Schlückchen belastet nämlich die Leber, deren volle Stärke Du zur Entgiftung unbedingt benötigst! Alkoholkonsum steigert den CRP-Wert (= Entzündungswert im Blut) und macht es der Leber so schwerer, den Blutzucker zu regulieren. Zudem ist die Leber Produktionsstätte vieler wichtiger Botenstoffe, die sich positiv auf das Entzündungsgeschehen in Deinem Körper auswirken.

Deine Zähne: Ursprung Deines entzündeten Darms?

Ok, Fakten auf den Tisch: Du ernährst Dich seit Jahren gesund und antientzündlich, sanierst mehrmals im Jahr Deinen Darm – aber Deine chronische Darmentzündung ist trotzdem noch nicht weg? Ja, auch das ist möglich! Die Ursache Deiner Entzündungen könnte dann in Deinen Zähnen liegen. Diese sind nämlich über die Schleimhäute direkt mit dem Darm verbunden. Chronische Entzündungsherde im Mund (und diese nimmst Du manchmal gar nicht wahr) können sich so direkt auf den Zustand Deines größten Verdauungsorgans auswirken, sodass dieses nie zur Ruhe kommt.

Das kannst Du tun: Lasse unbedingt bei einem ganzheitlichen biologischen Zahnarzt überprüfen, ob bei Dir sogenannte NICOS (chronische Kieferentzündungen), wurzelbehandelte Zähne oder sogar Amalgamfüllungen dazu führen könnten, dass Deine Darmentzündung immer wieder entfacht wird. Mehr Infos zu diesem superspannenden Thema findest Du in meinem Bestseller-Buch „Immunpower“.

Bonus

Colitis Ulcerosa und Ernährung

Die gängige schulmedizinische Behandlungsmethode für chronische Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn liegt in der Gabe von Medikamenten. Da es sich bei Colits Ulcerosa ebenfalls um eine entzündliche Darmerkrankung handelt, sollte auch diese ebenso antientzündlich behandelt werden wie Morbus Crohn. Du solltest also Lebensmittel weglassen, die Entzündungen hervorrufen. Wie oben beschrieben, sind das manchmal nicht nur die vermeintlich „bösen“ Lebensmittel, sondern auch gesunde, schwerverdauliche Lebensmittel. Der Darm muss erst wieder in der Lage sein, diese richtig zu verdauen. Orientiere Dich an den Tipps für eine antientzündliche Ernährung weiter oben im Text.

Bei Colitis Ulcerosa Alkohol trinken? Auch nicht empfehlenswert!

Bei Colitis Ulcerosa gibt es aus schulmedizinischer Sicht kein offizielles Alkoholverbot. Doch ebenso wie bei Morbus Crohn (siehe oben) wirkt Alkohol bei einer stark entzündeten Darmschleimhaut wie ein Anzünder, der das Entzündungsfeuer weiter schürt. Lasse diesen bei Colitis Ulcerosa also besser ganz weg – erst recht dann, wenn Du in einem Schub steckst.

Top 5: Nährstoffe bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa 

Fünf Nährstoffe unterstützen Deinen Körper ganz besonders dabei, den Ursprung Deiner Entzündungsherde – also Deine verletzte Darmwand bzw. Darmschleimhaut – im Kern zu heilen. Mit stark entzündungssenkenden Omega-3-Fettsäuren bist Du schon einmal gut beraten. Doch für den Wiederaufbau Deiner Darmschleimhaut benötigt es noch etwas mehr. Here we go: 

1. Omega-3-Fettsäuren: Die Feuerwehr mit entzündungssenkendem Potenzial

Sie haben ein großes antientzündliches Potenzial: Omega-3-Fettsäuren. Im Falle von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen musst Du Omega-3-Fettsäuren hochdosieren. Nimm täglich 3-5 g Fischöl und 1 EL Leinöl extra zu Dir. Das ist pure Medizin! Die Erleichterung wirst Du schnell merken. Vegetarier nehmen anstelle von Fischöl einfach Algenöl zu sich.

Außerdem bin ich ein großer Fan von Brennnessel, denn diese heimische Pflanze hat ein extrem entzündungssenkendes Potential. Baust Du Brennesseltee in Deinen täglichen Ernährungsplan ein, kannst Du Dich bald getrost von Deinen Entzündungen verabschieden.  Zudem ist Brennnessel in unseren Glücksbakterien – und damit Teil der Dr. Friederike Feil Darmkur.

2.  Huminsäure, der Darmzottenstaubsauger

Huminsäure reinigt wie ein Staubsauger zwischen Deinen Darmzotten. Sie hilft Dir dabei, Ablagerungen aus Deinem Darm besser auszuscheiden. Das ist wichtig, damit Deine Darmzotten ausreichend Nährstoffe aus Deiner Nahrung herausziehen können, die Du so dringend für Deine Heilung benötigst! Huminsäure befindet sich natürlicherweise im Moor. Ja, Du hast richtig gelesen! Im Moor, das man sonst nur vom Schlammbaden kennt. Moor ist zudem reich an Kieselsäure, Enzymen, ätherischen Ölen, Vitaminen, Pektinen, Harzen, Saponinen, Gerbstoffen sowie Mineralstoffen und Spurenelementen, deren Aufnahme sich ebenfalls positiv auf Deinen Darm auswirkt. Gibt's bei uns im Shop: Naturliebe.

3. Nukleotide – Grundbausteine Deiner DNA

Nukleotide sind die kleinsten Moleküle der Nukleinsäure und Grundbaustein Deiner DNA. Nukleotide sind zudem unverzichtbar zur Synthese von Enzymen und daher ein wahres Geschenk für den Darm. Dein Körper kann sie selbst herstellen, profitiert aber von einer reichlichen Aufnahme durch die Ernährung. Nukleotide stecken hauptsächlich in tierischen Produkten, weshalb ich unter anderem von einer veganen Ernährung abrate – insbesondere bei chronischen Darmentzündungen. Dein Darm profitiert enorm von einer guten Versorgung mit Nukleotiden! In Tierstudien konnte gezeigt werden, dass Darmzotten bei der zusätzlichen Einnahme von Nukleotiden innerhalb von nur drei Wochen um knapp 25 Prozent wachsen und sich die Einnahme außerdem positiv auf das Entzündungsgeschehen auswirkt.

4. Ballaststoffe in Form von Mikrofasern

Ballaststoffe sind wahres Kraftfutter für Deine Darmbakterien! Nur wenn diese gut mit Ballaststoffen gefüttert werden, sind sie in der Lage, kurzkettige Fettsäuren zu produzieren, die Deine Darmschleimhaut als Grundbaustein benötigt. Nimmst Du zu wenige Ballaststoffe zu Dir, verkümmert Dein Mikrobiom und Deine Darmschleimhaut wird immer dünner. Entzündungen sind vorprogrammiert. 

Leidest Du unter Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn, ist die Aufnahme von Ballaststoffen leider nicht ganz unproblematisch – denn unter Umständen kann Dein Darm ballaststoffhaltiges Getreide oder Hülsenfrüchte gar nicht mehr verdauen. Besser verträglich und verwertbar sind für Dich Mikroballaststoffe bzw. Mikrofasern, die durch Fermentation schon vorverdaut sind. Wenn möglich, solltest Du diese aus vielen verschiedenen Quellen beziehen. Nur so kann Dein Mikrobiom langfristig wieder zur Hochform auflaufen.

FF

Dr. Friederike Feil

„Ich beschäftige mich bereits seit 2014 mit der perfekten Komposition an Nährstoffen für einen langfristigen Darmaufbau. Entstanden ist hierbei die Dr. Friederike Feil Darmkur, die neben einem antientzündlichen Ernährungskonzept all die Nährstoffe enthält, die Dein Darm braucht, um wieder ganz zu heilen.“

5.  Das perfekte Trio: Vitamin D, K2 & A

Last but not least und wirklich wichtig für Deinen Darmaufbau: Vitamin D, K2 und A. Sie sind DAS TRIO, das Deine Schleimhäute benötigt, um fit zu bleiben. Vitamin A hält alle Deine Schleimhäute elastisch und geschmeidig und Vitamin D und K2 spielen eine große Rolle im Entzündungsgeschehen.

Ziel sollte sein, dass Dein Vitamin-D3-Spiegel im Blut bei mindestens 70 ng/ml ist. 

Diesen kannst Du mit einem Vitamin-D3-Schnelltest ganz einfach von zu Hause aus messen. Schickst Du uns per E-Mail an info@friederike-feil.de Dein Testergebnis, bekommst Du von uns kostenlos eine Auffüllstrategie von Vitamin D in Kombination mit Vitamin K2 und A.

Zur Reflexion: Psychische Symbolik von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa

Menschen mit Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn zeigen sich äußerlich oft anders, als sie sich innerlich fühlen. Reflektiere einmal: Sagst Du offen Deine Meinung oder unterdrückst Du eher, was Du wirklich fühlst? Wo opferst Du Dich noch für andere auf, um zu gefallen? Wichtig ist, dass es Dir gut geht! Es lohnt sich, zu Dir selbst zu stehen!

Zusammenfassung: So heilst Du Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa

  1. Stelle Deine Ernährung auf antientzündlich um.
  2. Mache eine Darmsanierung, z.B. die Dr. Friederike Feil Darmkur
  3. Nimm hohe Dosierungen antientzündlicher Vitalstoffe:
  4. Behebe weitere Ursachen, wegen denen Dein Körper überreagiert: Stress, Schlafmangel, unterdrückte emotionale Konflikte.
  5. Lass Deine Zähne checken: Sind sie vielleicht die Quelle Deiner Entzündungen?

Das sagen andere Kurteilnehmer

Anne Lorenz
Anne Lorenz, Darmkur 2021

„Im März habe ich die Kur mit meinem Freund zum ersten Mal gemacht. Seit meiner Kindheit habe ich mit der Verdauung zu tun und schon manch andere Kur probiert. Nicht nur, dass ich mich mit der Durchführung der Darmkur sehr wohl fühlte, ich spüre eine deutliche Verbesserung meiner Verdauung und Haut. Ich habe viel mehr Energie und Ruhe in mir, denn Reizdarm und Hämorrhoidenleiden sind passé.“

Ist Morbus Crohn heilbar?

Oft wird behauptet, Morbus Crohn sei eine lebenslange chronische Erkrankung. Das stimmt so nicht. Morbus Crohn ist durchaus heilbar. Gelingt es Dir, Deinen Körper mit der richtigen Ernährung und einem starken Darm wieder in die Balance zu bringen, werden die Entzündungen sinken – und Deine Darmwand und damit Dein Morbus Crohn ausheilen. 

Ist Colitis Ulcerosa heilbar?

Auch bei Coliltis Ulcerosa wird fälschlicherweise behauptet, dass es sich um eine lebenslange chronische Erkrankung handelt. Wie bei Morbus Crohn gilt auch hier, dass alle Auslöser für Entzündungen im Körper geheilt werden müssen. Auch eine vermeintlich entzündete, rissige und kranke Darmschleimhaut lässt sich mit der richtigen Ernährung und geeigneten Nährstoffen wieder auf Vordermann bringen. 

Hilfe! Mein Colitis-Ulcerosa-Schub geht nicht weg! Was kann ich tun?

Dein Colitis-Ulcerosa-Schub geht nicht weg? Meine konkrete Empfehlung: Beginne sofort mit den ersten drei Tagen meiner Darmkur. In dieser Zeit steht monotone Kost auf dem Speiseplan. Wichtig: gut kauen! Das beruhigt den Darm. Das Karottenmus wirkt in diesen Tagen schnell ausgleichend auf die Darmschleimhaut und beruhigt den Entzündungsschub. Parallel dazu erhöhst Du die Zufuhr vom Omega-3-Fettsäuren: 5 g Fischöl und 2 EL Leinöl sollten es täglich sein. Mache außerdem einen Kaffeeeinlauf – dieser entlastet sofort Darm und Leber. Infos dazu gibt es in meinem Buch „Immunpower“. 
 
Auf emotionaler Ebene solltest Du bei einem Schub unbedingt Ruhe in Dein Leben bringen. Welche Termine kannst Du streichen, wo kannst Du Gas rausnehmen?
Beginne zudem, mit Deinem Darm zu kommunizieren. Nimm ihn einfach wahr und spüre in Dich hinein – Dein Körper will gehört werden!

Gibt es für eine Colitis-Ulcerosa-Ernährung Rezepte?

Wenn Du meine Darmkur noch nicht gemacht hast, empfehle ich Dir, mein dazugehöriges Rezeptheft zu bestellen. Hier findest Du für Deine Colitis-Ulcerosa-Ernährung Rezepte, die Deinem Darm richtig gut tun werden. Du findest es bei mir im Shop.

Literaturverzeichnis

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Blok, W. L., Katan, M. B., & van der Meer, J. W. M. (1996). Modulation of Inflammation and Cytokine Production by Dietary (n-3) Fatty Acids. J. Nutr., 126(6), 1515-1533.

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Feil, F. (2018). Die Wirkung einer speziellen Ernährung auf Entzündungsmarker im Blut, die Krankheitsaktivität, die HRV, die Lebensqualität und die Beweglichkeit von Rheumatikern.

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