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Verstopfung – Das musst du wissen und so wirst du sie in 5 Schritten los

von Grit Liesicke

10 Min

Lesezeit

Uaaah!!! … schwitz!!! … trotz großer Anstrengung immer noch nichts in Sicht? Selbst nach Tagen kommen nur mühevoll und schmerzhaft kleine, harte Portiönchen zum Vorschein? 
Wenn Du das kennst, ist es allerhöchste Zeit Deinen Darm wieder in Schwung zu bringen und Deinen Stuhlgang zu aktivieren. Ich verrate Dir Tops und Flops für eine beschleunigte Entleerung Deines Darms und was Dir bei chronischer Verstopfung (= Obstipation) hilft. 

Viel Freude beim Lesen!

Deine Grit Liesicke

Wie sieht ein perfekter Stuhlgang aus? 

Verstopfung

Du fragst Dich bestimmt, woran Du erkennst, ob alles im grünen Bereich liegt. Immer noch kursiert die Meinung, bei einem Stuhlgang nach bis zu drei Tagen ist alles normal. Leider ganz und gar nicht!
Eine gesunde Durchlaufzeit, also die Zeit von Deiner Nahrungsaufnahme bis zur Stuhlentleerung, beträgt 8-12 Stunden. Jede Durchlaufzeit über 12 Stunden hat Kotverwesungsprozesse zur Folge, wenn Stuhl länger im Darm bleibt. Das heißt für Dich: 1 bis 2 Stuhlgänge pro Tag sind ab jetzt Pflicht. Sonst besteht die Gefahr der Selbstvergiftung.

Hast Du häufig Verstopfungen oder sieht Dein Stuhlgang anders aus als normal, schreit Dein Darm um Hilfe. Die optimale Konsistenz Deines Stuhls liegt bei Typ 3-4 der Bristol Stuhlform-Skala. Es ist also nicht nur wichtig, wie oft Du Stuhlgang hast, sondern auch, wie Dein „Geschäft“ aussieht. Schau also am besten beherzt unter Dich. Du wirst schnell bemerken, wann es Zeit ist, Deinem Darm eine Kur zu gönnen und ihn zu stärken. 

Was passiert, wenn Du Obstipation bzw. Verstopfung hast?

Nachdem Deine Mahlzeit die ersten Verdauungsprozesse im Mund, Speiseröhre, Magen und Dünndarm durchlaufen hat, landet sie im Dickdarm. Hier wird Dein Nahrungsbrei weiter zersetzt und Wasser entzogen.  So schrumpfen die ca. eineinhalb Liter Nahrungsreste auf 200 Milliliter zusammen. Der eingedickte Kot wartet nun im Enddarm (= Ende des Dickdarms) darauf, nach draußen entlassen zu werden. Bei einer Verstopfung ist die Entleerung gestört.

Kannst Du mehrere Tage nicht auf den Lokus, entsteht ein riesiger Stau in Deinem Enddarm. Stell es Dir vor wie einen stinkenden hohen Müllberg, der sich auftürmt. Es gärt vor sich hin und Fäulnisgase bilden sich. Diese wiederum schaden nicht nur Deinem Darm und führen zu unangenehmen Blähungen, sondern vernebeln Dir über die Darm-Hirn-Achse auch Deinen Geist. Du wirst unkonzentrierter und vergesslicher. Bleibt der Stuhl im Darm tagelang liegen, wird zudem immer mehr Wasser entzogen, die Masse wird zusammengepresst und hart wie Stein. So fühlst Du Dich dann auch – es wird nicht nur der Darm träge. 

Wiederholt sich gelegentliche Verstopfung und das über eine längere Zeit, kommt es zu Entzündungen an Deinen Darmwänden. Diese entzündlichen Prozesse breiten sich ausgehend vom Darm nach und nach im ganzen Körper aus. Deshalb ist täglicher Stuhlgang Pflicht, damit sich Dein Darm entleert. Deine Rundum-Gesundheit hängt vom Darm ab!

Was sind Ursachen und Risikofaktoren für Verstopfung?

In Deutschland leiden rund 20% der Bevölkerung an Verstopfung. Diese gelegentliche Verstopfung wird bei etwa 5% zum Dauerzustand, sodass man von einer chronischen Verstopfung spricht.

Es gibt viele Ursachen der Verstopfung. Zu wenig Flüssigkeit und kaum Ballaststoffe in der Ernährung sind mögliche Ursachen. Aber auch zu wenig Bewegung ist ein häufiger Risikofaktor dafür, dass Menschen an Verstopfung leiden. Chronischer Stress kann ebenfalls Verstopfung verursachen und zur Folge haben, dass der Darm seine regelmäßige Bewegung nicht ausführt. 

Die Neigung zur Verstopfung hängt häufig auch mit emotionalen Themen zusammen, denn  Stuhlgang hat immer auch etwas mit Loslassen zu tun. Halten wir im Leben an Dingen fest und sind verhaftet in Konflikten, spannt sich unser super emotionaler Darm an und schafft es nicht, sich zu entleeren… in der Folge hast Du mit Verstopfung zu kämpfen. 

Organische Ursachen wie beispielsweise Fehlbildungen sind dagegen selten.

Die Ursachen einer Verstopfung sind in der Regel multifaktoriell und führen alle zu einem trägen Darm. 

Welche Symptome sind typisch für Verstopfung?

Die Symptome einer Verstopfung können Dein Leben so richtig beeinträchtigen. Verstopfung liegt vor, wenn die Entleerung Deines Darms nicht mehr richtig funktioniert. Verstopfung sorgt dann für Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen. Menschen mit Verstopfung haben oft Schmerzen beim Stuhlgang durch einen sehr harten Stuhl. Chronische Verstopfung kann damit quasi als Erkrankung gelten. 

Wann wird es gefährlich?

In manchen Fällen ist eine Verstopfung sogar richtig gefährlich. Schlimmstenfalls bleibt der Stuhlgang bis zu zwei Wochen aus. Bei Fieber, Übelkeit und anhaltenden Schmerzen am besten sofort in ärztliche Behandlung begeben. Doch soweit solltest Du es nicht erst kommen lassen.

Welche Abführmittel & Hausmittel helfen akut wirklich gegen Verstopfung?

Bei akut auftretender Verstopfung, wie sie oft auf Reisen vorkommt, kann ein natürliches Abführmittel für schnelle Hilfe sorgen und Symptome lindern. Achtung bei chemischen Abführmitteln! Sie sind meist aggressiv und reizen Deinen beeinträchtigten Darm noch mehr. Sanfter sind altbewährte Hausmittel.

Was kann Verstopfung lösen? – unsere Tops und Flops bei Verstopfung:

1.) Sauerkrautsaft bei Verstopfung– TOP

Sauerkrautsaft ist ein mildes natürliches Abführmittel. Die enthaltenen Milchsäurebakterien unterstützen Dein eigenes Mikrobiom (= Bakterien in Deinem Darm) und wirken als Probiotikum aktivierend.  Trinke am besten gleich morgens 1-2 Gläser… und ab geht die Post. Mit Sauerkrautsaft liegst Du also goldrichtig.

Verstopfung

2.) Bewegung bei Verstopfung – NEUTRAL

Konntest Du seit Tagen nicht aufs stille Örtchen, reicht Bewegung meist nicht aus, um Dich zu erleichtern. Dennoch gilt: Als Basis für eine rege Verdauung gehört Bewegung natürlich dazu. Optimal sind mindestens 10.000 Schritte täglich – anstatt 800 ;-). Auch Trampolinspringen ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Deinen Körper inklusive Darm zu durchbluten und Deine Darmperistaltik zu aktivieren.

3.) Fermentierte Pflaume bei Verstopfung – TOP

Fermentierte Pflaumen sind eine sanfte Alternative zu chemischen Abführmitteln. Sie helfen, Deine Verdauung anzuregen und sind wesentlich schonender als beispielsweise Bittersalz. Als Probiotikum bereichern Sie zusätzlich Dein Darm-Mikrobiom und versorgen es mit guten Darmbakterien. Schnell und einfach in der Anwendung sind sie Dein idealer Begleiter, der Dir auf Reisen bei Verstopfung helfen kann.

4.) Flohsamen bei Verstopfung – NEUTRAL

Flohsamen gehören zu den Ballaststoffen. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Samen und Saaten kurbelt grundsätzlich die Verdauung an und unterstützt die tägliche Ausscheidung. Doch bei einer akuten Verstopfung reicht die Einnahme von Flohsamen nicht aus, damit Dein Darm entleert wird. Wichtig ist außerdem, gleichzeitig immer ausreichend Wasser zu trinken, da Flohsamen stark aufquellen. Nimmst Du während der Einnahme zu wenig Flüssigkeit auf, können Flohsamen die Verstopfung noch verstärken. 

5.) Kaffee-Einlauf bei Verstopfung– TOP

Die Darmspülung (= Einlauf) ist eine sehr alte Tradition und galt früher sogar als Verjüngungskur. Sie wird bereits seit Tausenden von Jahren erfolgreich zur Darmentleerung angewandt.
Einläufe mit Kaffee waren bis in die 1950er Jahre fester Bestandteil der Schmerztherapie in Kliniken. Danach wurden sie durch schmerzstillende Medikamente abgelöst. 
Zusätzlicher Pluspunkt beim Kaffee-Einlauf: Er reinigt nicht nur den Darm, sondern erhöht durch den aufgrund des Kaffees verstärkten Gallenfluss auch die Entgiftung des Körpers. 

Extra-Tipp: Eine ganz einfache Variante ist die Darmspülung mit einem Klisitierball. Du kannst sofort loslegen und brauchst weniger Wasser als bei einem Einlauf. Auch für unterwegs ist der Klistierball eine praktische und schnelle Hilfe, wenn nichts mehr geht 😉

Die genannten Hausmittel sind für den einmaligen oder kurzzeitigen Einsatz als Abführmittel bei akuter Verstopfung gedacht. Leidest Du unter chronischer Obstipation, ist Dein Darm schon länger in Schieflage. Hier braucht es eine ganzheitliche Sanierung, um dauerhaft für Deine optimale Verdauung und Deinen täglichen Stuhlgang zu sorgen. 

Hinweis: Auch eingenommene Medikamente können als Nebenwirkung zu Verstopfung führen. Ist das der Fall, solltest Du ärztlichen Rat einholen, was es für Alternativen zur Einnahme gibt. Denn Du weißt jetzt, chronische Verstopfung macht krank und hat viele Folgen.

Verstopfung

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Chronische Verstopfung behandeln – Zeit für eine Darmsanierung! 

Was ist die richtige Behandlung einer Verstopfung? – Sind Deine Beschwerden chronisch oder will Dein Stuhl trotz Einnahme altbewährter Hausmittel nicht so richtig flutschen… Dann solltest Du unbedingt eine Darmsanierung machen.

Verstopfung

Die beiden wichtigsten Säulen einer Darmsanierung sind eine darmstärkende Ernährung kombiniert mit den richten Darm-Nährstoffen.

Über 60% Deiner Bakterienvielfalt wird durch Deine Ernährung beeinflusst. Daher legen wir bei der Dr. Friederike Feil Darmkur neben den Nährstoffen großen Wert auf eine darmgerechte Ernährung.

Unsere Nährstofffreunde basieren auf einem über viele Jahre ausgeFEILten Konzept. Wir haben die besten Freunde zusammengestellt für Dein Darmmikrobiom, Deine Darmschleimhaut und sogar Deine Mitochondrien (= Kraftwerke Deiner Zellen), gleichzeitig aktivieren unsere Nährstofffreunde der PLUS-Kur die Leber und fördern die Entgiftung.

Übrigens, auch dauerhafter Stress bringt Deine Verdauung zum Stillstand. Stresshormone wie Cortisol haben Vorrang und der Stoffwechsel wird gedrosselt. Erkennst Du Dich hier wieder? – Dann ist die eigentlich lästige Verstopfung gleichzeitig ein liebevoller Weckruf, Dein Leben zu entstressen und die Ursache für die Verstopfung anzugehen! Verstopfung kommt nicht von allein… 
Du möchtest Dir eine kleine Auszeit gönnen und neue Strategien für Deine Alltagsentspannung erlernen? Dann komm auf unser Energie-Retreat und erlebe 6 Tage zum Auftanken und pure Lebensfreude!

Fazit: Verstopfung vorbeugen

Beim Stuhlgang gilt: Keine Geiz-ist-geil Mentalität! 😉 1-2 mal täglich sind Pflicht. 
Hast Du häufiger mit Verstopfung zu tun, schreit Dein Darm um Hilfe: „Ich bin schon länger in Not, bitte tu doch was!“ – Da hilft kein Abführmittel mehr, denn die Einnahme geht nicht an die Ursache für die Verstopfung, sondern behandelt nur Dein Symptom. Willst Du dauerhaft einen entspannten Toilettengang, baue Deinen Darm nachhaltig auf. Mit unserer 17-tägigen Darmkur macht Dein Darm wieder Party und alles läuft von ganz allein. 

FAQs

Verstopfung bei Kindern – was kann ich tun?

Eine sanfte Bauchmassage regt die Darmtätigkeit an und kann bei Verstopfung hilfreich sein. Auch etwas Sauerkrautsaft aktiviert die Verdauung und fördert die Entleerung. Neigt das Kind häufig zu Verstopfungen, ist der Darm in Schieflage geraten. Mit einer ballaststoffreichen Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und darmstärkenden Nährstoffen kann der Darm wieder dauerhaft in Balance kommen. 

Wie viele Stuhlgänge pro Woche sollte man haben?

Optimal ist ein täglicher Stuhlgang. Solltest Du regelmäßig länger auf der Toilette benötigen, dann ist das ein klares Zeichen dafür, dass es Deinem Darm nicht so gut geht. Zeit für eine Darmsanierung!

Was hilft am schnellsten bei Verstopfung?

Mit einem Klistierball kannst Du schnell und einfach für Erleichterung sorgen und Deinen Darm entleeren. Praktisch auch für unterwegs passt er in jede Reisetasche und sorgt im Notfall rasch für Erleichterung.  

Was löst Verstopfung aus?

Die Auslöser können vielfältig sein: Bewegungsmangel, eine fremde Umgebung, zu wenig Ballaststoffe oder zu wenig Flüssigkeit bis hin zu ungelösten Konflikten und viel Stress. 

Wie kann ich einer Verstopfung vorbeugen?

Mit vielen Ballaststoffen durch den Verzehr von Gemüse, täglicher Bewegung und ausreichend Flüssigkeit (1-2 Liter gutes Wasser pro Tag) förderst Du einen optimalen Stuhlgang. Da sich auch bei viel Stress eine Verstopfung entwickeln kann, sorge für regelmäßige Entspannungszeiten.

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