Probiotika selber herstellen: Kombucha

von | Okt 7, 2018 | Ernährung

„Wer Unglaubliches bewegen will, braucht eine gute Gesundheit und ein hohes Energieniveau.“

Dr. Friederike Feil

Braue Deinen Zaubertrunk selbst: Kombucha

Nachdem ich Dir im letzten Blogpost gezeigt habe, wie Du Dein eigenes Probiotikum in Form von fermentiertem Gemüse selbst herstellst, zeige ich Dir in folgendem Blogpost, wie Du Deinen probiotischen Zaubertrunk Kombucha braust. Kombucha schmeckt nicht nur lecker, sondern er wird Dich unterstützen, mit Deiner Energie durch die Decke zu gehen. Aber aufgepasst – nicht abheben 🙂

Was ist Kombucha und wer ist SCOBY?

 

Kombucha ist magisch. Er startet als gezuckerter Tee, der dann mithilfe eines SCOBYs fermentiert wird. SCOBY ist ein Akronym und steht für „symbiosis of bacteria and yeast“, also den „Zusammenschluss aus Bakterien und Hefen“. Die Bakterien und Hefen nutzen den Zuckertee als Nährlösung. So wird aus einfachem Zuckertee köstlicher, probiotischer Kombucha. Und je nachdem, wie lange Du ihn fermentieren lässt, ist am Schluss nur noch sehr wenig Zucker drin, denn diesen hat SCOBY weitgehend aufgezehrt.

Was macht Kombucha zum Zaubertrunk?

Während der Fermentation reichern sich Mikroorganismen (Bakterien und Hefen) im Kombucha an. Besonders wertvoll für Deine Gesundheit und Dein hohes Energieniveau sind Milch‑ und Essigsäurebakterien. Diese Mikroorganismen siedeln sich in Deinem Darm an und unterstützen Deine Gesundheit: Sie sorgen dafür, dass sich keine Bösewichter im Darm ausbreiten, trainieren Dein Immunsystem und bilden es aus, unterstützen den Darm bei der Verdauung. Zudem entsteht durch die Fermentierung Essigsäure, die dem Getränk das leicht säuerliche Aroma gibt. Essigsäure ist ein starker Kämpfer gegen Krankheitskeime und ‑erreger. Da man Kombucha meist mit Grüntee ansetzt, enthält Kombucha alle wertvollen sekundären Pflanzenstoffe, die im „normalen“ Grüntee ebenfalls enthalten sind. Viele dieser pflanzlichen Zauberstoffe sind im Kombucha sogar noch leichter zugänglich für Dich.

! Vorsicht bei gekauftem Kombucha aus dem Supermarkt:

Dieser wird meist nach dem Fermentieren pasteurisiert und enthält leider keine gesundheitsförderlichen Mikroorganismen mehr!

Mein pflegeleichtes "Haustier": SCOBY

 

Einen SCOBY habe ich seit knapp einem Jahr. SCOBY ist für mich quasi ein Haustierersatz. Alle zehn Tage will er gefüttert werden und täglich rede ich ihm liebevoll zu, damit er mich bei der Zubereitung meines nächsten Kombucha-Getränks gut unterstützt. Arbeit macht SCOBY kaum und nach zehn Tagen hat mir SCOBY einen köstlichen probiotischen Zaubertrunk geschaffen. Selbst wenn ich in den Urlaub gehe, ist SCOBY friedlich. Ich stelle ihn einfach mit etwas Restflüssigkeit in den Kühlschrank und dort wartet er geduldig, bis ich ihn heraushole und neu ansetze.

NEU: Die Lebensenergie-Kur noch effektiver mit probiotischen, fermentierten Lebensmitteln

Da ich seit Jahren selbst fermentiere und mir die Wichtigkeit von fermentierten, probiotischen Lebensmitteln für einen gesunden Darm immer bewusster wird, sind fermentierte Lebensmittel nun ab Phase 3 in die Lebensenergie-Kur eingebaut. Hierdurch wird Dein gesundes Mikrobiom noch schneller aufgebaut – und die Lebensenergie-Kur noch effektiver, um Deine Gesundheit wiederherzustellen.

Tipp:

Ich empfehle Dir, fermentierte Lebensmittel, wie Kombucha oder Gemüse, im Anschluss an die Lebensenergie-Kur (Darm-Vital-Kur) täglich einzusetzen für einen langen und nachhaltigen Erfolg der Kur.

Deine Dr. Friederike Feil

Darmelixier Kombucha selber machen

Hier geht’s zur Anleitung, wie Du Deinen Zaubertrunk Kombucha selber brauen kannst. smile

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Dr. Friederike Feil

„Das Leben ist zu kurz, auch nur einen Augenblick des Genusses und der Freude zu versäumen.“

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8 Kommentare

  1. Hi, ich hätte eine Frage… Ich habe auf der Fairment-Seite gesehen, dass die auch die Kefir-Kulturen haben. Wäre das eine gute Alternative, da ich den Scoby iiiihhh finde? Wenn ja, lieber Wasser- oder Milchkefir, und falls Milchkefir, welche Milch die Kuh- oder Ziegenmilch? Danke im Voraus für den Rat!

    Antworten
    • Hallo liebe Milica,
      ja, der Kefir ist auch eine tolle Alternative. Habe ich auch jahrelang selber benutzt. Besonders lecker wird es mit Rohmilch vom Bauern. Du kannst aber auch Ziegenmilch nehmen, wenn dir das schmeckt. Einfach mal ausprobieren. Salatsaucen werden damit richtig gut. Auch auf die Kefirknolle bekommst Du mit dem Code lebensenergie10 10% Rabatt.
      Gruß Friederike

      Antworten
  2. Hallo liebe Friederike,
    Ich vertrage leider keine Hefe. Ist die zum Schluß noch vorhanden im Kombucha und den fermentierten Lebensmitteln ( Gemüse, Saft ect)?

    Antworten
    • Hallo Claudia,
      Der Kombucha-Pilz ist eine Lebensgemeinschaft aus Hefen und Bakterien. Daher ist auch Hefe im Getränk enthalten. Daher würde ich Dir empfehlen es erst mal mit gesäuertem Gemüse zu probieren.
      Gegen welche Hefe reagierst du allergisch? Wahrscheinlich sind dies Hefen aus der Lebensmittelindustrie, wie Gewürzhefe. Es kann daher sein, dass du Kombucha trotzdem gut verträgst, da es einfach eine optimale Gemeinschaft an Bakterien und Hefen ist.
      Gruß Friederike Feil

      Antworten
  3. Hallo, kann ich den fertigen Kombucha auch warm genießen?

    Antworten
    • Hallo Christine,
      Fermentierte Lebensmittel sollte man nicht erhitzen, da sonst die vielen wertvollen Bakterien und Enzyme zerstört werden.
      Gruß Friederike Feil

      Antworten
  4. Hallo liebes Team der Lebensenergie,

    wieviel Kombucha sollte ich am Tag trinken? Momentan tendiere ich noch zum Kauf des fertigen Produkts…

    Viele Grüße,

    Gaby

    Antworten
    • Hallo Gaby,
      ich trinke so ca. 250ml am Tag zum Mittagessen. Meine Regel ist, zu jedem Essen etwas „Fermentiertes“. Zum Mittagessen gibt es Kombucha zum Abendessen fermentiertes Gemüse.
      Gruß Friederike

      Antworten

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