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Kaffee: verhindert er Deinen Abnehmerfolg?

Kaffee – 162 Liter des duftenden Heißgetränks trinkt der Deutsche pro Jahr. Koffein ist mit Abstand das beliebteste Aufputschmittel der Welt. Doch Kaffee bringt Deinen Körper ganz schön aus der Balance und schädigt bei chronischem Konsum nicht nur Dein Gehirn. Chronischer Kaffeekonsum führt zu Übergewicht und lässt Dich schneller altern. Hast Du das gewusst?

Wieso Kaffee zu Übergewicht führt und wie Du Deinen Kaffeekonsum schnell reduzierst, erkläre ich Dir in meinem heutigen Beitrag. Und keine Sorge: Wenn Du den Artikel gelesen hast, musst Du Kaffee nicht komplett aus Deinem Leben verbannen. 😉

Alles Liebe und viele gute Erkenntnisse wünscht Dir

DFF Unterschrift

Kaffee bringt Dein Gehirn in Energienot

Im meinem Blogpost über das egoistische Gehirn habe ich Dir erklärt, dass Dein Gehirn immer mit ausreichend Energie versorgt sein muss, damit es Deine anderen Organe ebenfalls gut versorgen kann. Ist der Energiefluss zum Gehirn eingeschränkt, beginnt Dein Körper, sich ein Energie-Sparkonto in Form von Bauchfett anzulegen oder Extrapfunde aufzubauen.

Koffein reduziert die Durchblutung zum Gehirn und schränkt dadurch den Energiefluss zum Gehirn erheblich ein. Eigentlich unglaublich, was Du Dir da täglich antust, oder? Dein Kaffeekonsum könnte also ein Grund sein, warum es mit Deinen Abnehmversuchen bislang nicht geklappt hat – Kaffee bringt Dein Gehirn in Energienot.

Kopfschmerzen bei Kaffeeentzug

Weißt Du, warum die Entwöhnung von Kaffee so schmerzlich ist und zu Kopfweh führt? Durch den Koffeinentzug werden die Blutgefäße im Gehirn wieder geweitet, wodurch die Durchblutung erhöht wird. Dein Kopfweh ist schlichtweg die Reaktion auf die wiederhergestellte Durchblutung im Gehirn.

Übersäuerung durch Kaffee: Dein Weg zu ungewollten Pfunden

Übersäuerung ist die Volkskrankheit Nummer 1 (siehe auch meine Blogposts über den Säure-Basenhaushalt). Laut dem bekannten Gesundheitsautoren Dr. Peter Jentschura sind über 90 Prozent aller Menschen der westlichen Welt durch ihren Lebensstil massiv übersäuert. Zu wenig Bewegung, schlechtes Essen und viel zu viel Stress tun ihr Bestes, um den Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen. Säuren und Giftstoffe, die Dein Körper nicht ausscheiden kann, lagert er als Fettpölsterchen ein – Dein Weg zu ungewollten Pfunden.

Kaffee macht Deinen Körper sauer

Kaffeesucht Bild von Negative Space auf
  • Kaffee begünstigt die Ausschwemmung von säureabpuffernden Mineralien wie Kalzium und Magnesium, sodass Säuren nur noch unzureichend abgepuffert werden können.
  • Kaffee beeinflusst Dein Nervensystem: Indem Kaffee den sympathischen Strang des Nervensystems aktiviert, ist Deine Verdauung eingeschränkt. Das kann zu Gärungen in Deinem Darm führen – insbesondere dann, wenn Kaffee zu den Mahlzeiten getrunken wird.
  • Kaffee begünstigt die Ausschüttung von Stresshormonen. Daher führen große Mengen Kaffee zu chronisch erhöhtem Kortisol in Deinem Körper – eine Übersäuerung ist vorprogrammiert.

Ruhe – der Schlüssel zum Wunschgewicht!?

In einer ausführlichen wissenschaftlichen Übersichtsarbeit wurde gezeigt, dass jegliche Art von Meditation und Achtsamkeitstraining ein Schlüssel zur erfolgreichen Gewichtsabnahme sind. Bereits fünf Minuten Meditation täglich können zu einer deutlichen Reduktion Deines Gewichts führen. Denn Meditation bringt Dein Gehirn wieder in Balance – so verbraucht es weniger Energie. Deine Organe werden besser versorgt und emotionales Essverhalten wird reduziert.

Kaffee hingegen bewirkt genau das Gegenteil: er bringt Dein Gehirn aus seiner Balance. Jede Tasse Kaffee führt zur Ausschüttung von Stresshormonen – bei mehreren Tassen Kaffee pro Tag können diese gar nicht mehr absinken. Das chronisch erhöhte Kortisol erhöht dann Stück für Stück Dein Gewicht (mehr Infos gibt es in meinem Beitrag „Übergewicht: Dein Gehirn ist Schuld“).

Mein Tipp:
Anstelle von Kaffee nimm lieber Grüntee oder Guarana zu Dir. Das Koffein dieser Quellen tritt langsamer ins Blut und begünstigt daher nicht die Ausschüttung von Stresshormonen.“

Schlaflose Nächte? Wie Kaffee Dir Deinen Schlaf raubt

Kaffee und Schlaf

Im Schlaf wird Dein gesunder (und schlanker) Körper geformt. Hierfür werden wertvolle Hormone ausgeschüttet, so zum Beispiel das Wachstumshormon hGH. Dieses verjüngt Deine Zellen und ist unerlässlich für Dein gesundes Gewichtsmanagement. Insbesondere in der ersten Tiefschlafphase vor 24 Uhr schüttest Du dieses Hormon vermehrt aus.

Trinkst Du allerdings Kaffee nach 15 Uhr, ist diese Schlafphase qualitativ verschlechtert und die Ausschüttung von Wachstumshormonen reduziert. Gleichzeitig verhindert Kaffee die Produktion von Melatonin, Deine Wunderdroge für einen gesunden Schlaf. Eine Tasse Kaffee am Abend verschiebt Deinen Schlaf um rund 40 bis 60 Minuten und reduziert dessen Qualität. Das bedeutet für Dich: anstatt ausgeglichen und energiegeladen in den nächsten Tag zu starten, fühlst Du Dich einfach etwas neben der Spur.

Schlafmangel, bzw. eine schlechte Schlafqualität gehören übrigens zu den Hauptursachen für Übergewicht.

Koffeinfreier Kaffee

Wer jetzt denkt seinem Körper ein Schnäppchen schlagen zu können, wenn er auf entkoffeinierten Kaffee zurückgreift, der irrt gewaltig. Bei der Extraktion von Koffein aus dem Kaffee kommen Lösungsmittel zum Einsatz, die für Deine Gesundheit noch schädlicher sind. So zum Beispiel Dichlormethan, das unter dem Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Kaffee – wie der Vitamin B-Räuber den Stoffwechsel schachmatt legt

B-Vitamine: Sie sind der Joker Deines Stoffwechsels. Sie schalten Deine Fettverbrennung in den Turbogang und fördern effektiv den Abbau von Körperfett. Keine Deiner Zellen ist in der Lage, ohne die wertvollen B-Vitamine Energie zu produzieren. Ist Deine Energieproduktion im Körper schachmatt, führt das schlussendlich zu Übergewicht, denn Deine Zellen und Organe sind nicht mehr in der Lage so zu arbeiten, wie sie sollen. Im Körper kommt es vermehrt zur Produktion von Giftstoffen und anderen Abfallprodukten, die Dein Körper entsorgen muss. Das überschüssige Gift wird in Fettzellen gespeichert. Und schon fängt Dein Dilemma an…

Kaffee ist ein Räuber von B-Vitaminen – denn mit jeder Tasse Kaffee werden vermehrt B-Vitamine ausgeschieden. Nicht so gut, wenn es Dir darum geht, Pfunde zu verlieren. Um Deinen Vitamin-B-Haushalt aufrecht zu erhalten, solltest Du vermehrt auf Lebensmittel setzen, die einen hohen Gehalt an Vitamin-B haben. Diese befinden sich in Fleisch, Fisch, Rohmilchkäse, Brokkoli, Kartoffeln und in unserem Darmschmeichler.

Meine persönliche Kaffee-Safari

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kaffee eher ein soziales Suchtmittel ist. Denn früher sah es bei mir ganz anders aus: Drei bis vier Tassen pro Tag (!) waren es auf jeden Fall. Mit jeder Darmkur, die ich selbst durchführte, wurde mein Konsum weniger und weniger. So habe ich meinen Kaffeekonsum in den letzten Jahren enorm reduziert. Ein bis zwei Tassen pro Woche „gönne“ ich mir noch. Dabei spüre ich ganz deutlich, dass es mir ohne Kaffee deutlich besser geht. Kaffee liefert mir definitiv nicht die gewünschte Energie – und macht mich in letzter Instanz sogar müde. Mein Tipp: Wenn Du Dir (noch) nicht vorstellen kannst, komplett auf Kaffee zu verzichten, trinke ihn niemals zum Essen oder „aus Gewohnheit“ täglich zur gleichen Uhrzeit. Das erhöht den Suchtfaktor enorm und macht den Verzicht umso schwierig.

Wenn Du Dir die Reduktion Deines Kaffeekonsums vorgenommen hast, aber immer wieder in alte Muster rutschst, sieh es gelassen: Die nächste Dr. Friederike Feil Darmkur wartet schon auf Dich! 😉 Also, jetzt gleich anmelden und Kaffeesucht beenden!

Unstatistik des Jahres

Noch immer verbreiten die Medien den Mythos, dass Kaffee zu einem langen Leben beitrage. Drei bis fünf Tassen pro Tag sollen laut einer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ erschien, Dein Leben verlängern.

Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine Korrelationsstudie: Menschen, die Kaffee trinken, seien vermehrt gesund und erfolgreich, sagt die Studie. Ein kausaler Zusammenhang wurde allerdings nie nachgewiesen. Vielleicht ist es ja genau umgekehrt: Menschen die gesund im Leben stehen, ein gutes Einkommen haben und sich viel um sich selbst kümmern, trinken eben gerne Kaffee…

Also: vielleicht doch lieber die nächste Studie abwarten und Tee trinken…

Tschüss Kaffeesucht: 

Du willst Dich von Deiner Kaffeesucht befreien? Ein paar Kilos verlieren? Deine Schlafqualität deutlich verbessern? Dann mach jetzt meine 17-tägige Dr. Friederike Feil Darmkur. In nur 17 Tagen reinigst Du Deinen Darm, baust Deine Darmflora wieder auf und stärkst Deine Darmwand nachhaltig. Ganz nebenbei befreist Du Dich von Deiner Kaffeesucht, verlierst überflüssige Pfunde und stärkst Dein Immunsystem. Gleich bestellen, individuelles Startdatum auswählen und loslegen!

Das sagen andere Kurteilnehmer:

Ulf Gunnar Switalski
Ulf-Gunnar Switalski, Dr. Friederike Feil Darmkur 2019

„Die, die mich kennen wissen, dass ich wirklich der totale Kaffeejunkie bin. Im Normalfall hab ich immer so zwischen 12 und 16, 17 Bechern Kaffee getrunken. Pro Tag, nicht pro Woche! Vor der Kur dachte ich deshalb, das hältst Du sowieso nicht durch. Und dann hab ich trotzdem angefangen. Diese nicht mal drei Wochen vergingen wie im Fluge. Ich hab mich total schnell an das Ernährungskonzept gewöhnt! Das Interessanteste aber war, dass ich schon an Tag zwei überhaupt nicht mehr an Kaffee gedacht habe. Jetzt nach der Kur trinke ich maximal noch drei Kaffee am Tag. Wenn man das vergleicht, was ich vorher getrunken habe, ist das ein echter Erfolg für mich!“

Literaturverzeichnis

Krämer, Prof. Dr.: Unstatistik des Monats: Lebenselixier Kaffee: https://www.mpib-berlin.mpg.de/unstatistik-lebenselixier-kaffee Gathercole, L. L., Morgan, S. A., Bujalska, I. J., Hauton, D., Stewart, P. M., & Tomlinson, J. W. (2011). Regulation of lipogenesis by glucocorticoids and insulin in human adipose tissue. PLoS One, 6(10), e26223. doi:10.1371/journal.pone.0026223 Horn, F. (2015). Biochemie des Menschen. Das Lehrbuch für das Medizinstudium. Ulvik, A., Vollset, S. E., Hoff, G., & Ueland, P. M. (2008). Coffee consumption and circulating B-vitamins in healthy middle-aged men and women. Clin Chem, 54(9), 1489-1496. doi:10.1373/clinchem.2008.103465  K. Carrière , B. Khoury , M. M. Günak and B. Knäuper (2017). Mindfulness-based interventions for weight loss: a systematic review and meta-analysis.

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