Über zwei Millionen Deutsche leiden an einer Histaminintoleranz (auch: Histaminunverträglichkeit) – kein Wunder, dass der Wunderbotenstoff Histamin bei den meisten Deutschen eine negative Konnotation hat! Doch wusstest Du, dass Histamin unerlässlich für Deine Heilung ist? Es sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und verhilft Dir zu einem schlauen Köpfchen.

Aber warum verträgt Dein Körper einen Stoff nicht mehr, den er eigentlich selbst produziert? Und warum sind Antihistaminika auf keinen Fall die Lösung? Das erfährst Du in meinem heutigen Beitrag. Außerdem erkläre ich Dir, wie Du Deine Histamiunverträglichkeit in fünf Schritten überwindest.

Viel Freude beim Lesen und viele gute Erkenntnisse wünscht Dir 

Deine Dr. Friederike Feil


Histamin – Dein Wunderbotenstoff für Heilung

Histamin reguliert als Neurotransmitter (=Botenstoff des Nervensystems) Deinen Appetit, steuert Deinen Schlaf-Wach-Rhythmus, reguliert den Wasserhaushalt und sorgt dafür, dass Du Dir Dinge besser merken kannst – damit ist Histamin also ein echter Schlaumacher! 

Gleichzeitig ist Histamin ein wichtiger Spieler in Heilungsprozessen: Bei einer Entzündung im Körper lockt Histamin andere Immunzellen an den Ort des Geschehens, um den Brand zu löschen. Zudem sorgt es für eine Weitung Deiner Gefäße, damit Nährstoffe besser transportiert werden können und so der Heilungsprozess unterstützt wird. 


Histaminintoleranz: Dein Körper gegen einen Stoff, den er selbst produziert?

 


Jedes „Zuviel“ ist für Deinen Körper schwer regulierbar – eine Histaminintoleranz ist die Folge.

Bei all den wertvollen Aufgaben des Histamins in Deinem Körper (und das waren längst nicht alle …!) stellt sich die Frage, warum Dein Körper eine Unverträglichkeit gegen einen Wunderstoff entwickelt, den er selbst produziert. Das liegt ganz einfach daran, dass Histamin in Deinem Körper nicht mehr richtig abgebaut werden kann. Und jedes „Zuviel“ ist für Deinen Körper schwer regulierbar – eine Histaminintoleranz ist die Folge.

Für den Abbau von Histamin sind hauptsächlich zwei Enzyme zuständig: das Enzym Diaminoxidase (DAO), das in der Darmschleimhaut produziert wird und die N-Methyltransferase aus der Leber. Schwächelt also Dein Darm, ist Deine Leber schlapp oder sind nicht ausreichend Mikronährstoffe vorhanden, um diese histaminabbauenden Enzyme zu bilden, kommt es zu einer Histaminunverträglichkeit. Die viel zu hohen Mengen Histamin im Körper können nicht mehr reguliert werden.

Antihistaminika sind keine Lösung 

Die letzte Rettung für viele: Antihistaminika, Medikamente, die die Ausschüttung von Histamin herunter regulieren oder blockieren. Über 53 Mio. Euro wurden allein 2016 von den gesetzlichen Krankenkassen für Antihistaminika erstattet, um die Deutschen von ihrem Histaminleid zu befreien. 

Doch die Einnahme von Antihistaminika ist keine langfristige Lösung. Denn Antihistaminika gehen in keiner Weise der Ursache auf den Grund, warum der Wunderstoff vom Körper nicht mehr vertragen wird. Langfristig verschlimmern Antihistaminika die Ursache sogar, denn sie können die Darmschleimhaut angreifen. Zudem belasten sie Deine Leber, die unter Anderem für den Abtransport der chemischen Medikamente zuständig ist. Sinnvoller ist es doch, direkt der Ursache an den Kragen zu gehen! Wie das geht? Nun, in den folgenden fünf Schritten wirst Du Deine Histaminintoleranz wieder los!

5 Schritte zur Überwindung Deiner Histaminintoleranz

 

1. Histaminreiche Lebensmittel und Liberatoren vorerst meiden

Damit Dein Körper nicht noch weiter belastet wird, empfehle ich Dir, histaminreiche Lebensmittel und Lebensmittel, die eine Histaminfreisetzung im Körper begünstigen, vorerst zu reduzieren (z.B. Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Tomaten, Schokolade, Bananen, Walnüsse, Cashewnüsse). Sobald Du Deinen Darm und die Leber gestärkt hast und Deine Zellen wieder von Mikronährstoffen überflutet werden, kannst Du diese Lebensmittel wieder problemlos in Deinen Ernährungsplan einbauen. ☺️

2. Viel lebendiges Wasser trinken

Wasser reguliert die Histaminfunktion Deines Körpers. Zudem wird Histamin ausgeschüttet, um das Wassermanagement in Krisensituationen zu regulieren. Deshalb solltest Du unbedingt mehr Wasser trinken! Durch eine ausreichende Wasserversorgung kann Histamin besser abgebaut werden, wohingegen ein Wassermangel die körpereigene Produktion von Histamin erhöht.

Bei Histaminintoleranz empfehle ich Dir jede Stunde 250 Milliliter Wasser mit einer Prise Salz zu trinken. Am besten Du lässt Dich von einem Wecker daran erinnern. Noch mehr Wissen zum Thema Wasser bekommst Du hier.

3. Darmschleimhaut und Mikrobiom wieder aufbauen

Dein gesundes Mikrobiom versorgt Deine Darmschleimhaut mit allem, was sie zur optimalen Funktion benötigt – und eine starke Darmschleimhaut sorgt für eine ausreichende Produktion des Enzyms DAO, sodass Histamin optimal abgebaut werden kann. Mit der Dr. Friederike Feil Darmkur stärkst Du in 17 Tagen Dein Mikrobiom und Deine Darmschleimhaut. Gleichzeitig unterstützt Du mit dem in der Kur enthaltenen Produkt Naturliebe den Abbau von zu viel Histamin. Denn die natürlich enthaltene Huminsäure fördert den Abbau von Histamin – also gleich doppelter Gewinn. ☺

Tipp:

Meide DAO-Hemmer: Kaffee, Alkohol, Schwarztee sowie große Mengen Kakao hemmen das Enzym DAO, weshalb ich Dir bei einer Histaminintoleranz empfehle, äußerst sparsam mit diesen Genussmitteln umzugehen.

4. Leber stärken

Eine gut arbeitende Leber produziert N-Methyltransferase, ein weiteres Enzym, das für den Abbau von Histamin in Deinem Körper verantwortlich ist. Da Darm und Leber über den enterohepatischen Kreislauf verbunden sind, wird die Leber entlastet, sobald Du Dich um Deinen Darm kümmerst. Denn wenn der Darm wieder in der Lage ist, vermehrt Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden, hat Deine Leber folglich viel weniger zu tun. Wie das funktioniert, kannst Du in meiner zweiteiligen Serie dazu hier nachlesen. Bei einer Histaminunverträglichkeit empfehle ich Dir, die Dr. Friederike Feil Darmkur PLUS durchzuführen. Das zusätzlich enthaltenen Produkt Bio-Chlorella fördert die Ausscheidung freigesetzter Schadstoffe und entlastet somit die Leber beim Entgiftungsprozess. Die im zusätzlichen Produkt Leberkraft-Daily enthaltenen Leberkräuter Mariendistel, Kurkuma, Odermennig, Schafgarbe und Löwenzahn unterstützen die Fettverdauung, schützen vor freien Radikalen sowie Umweltgiften und harmonisieren Stoffwechsel und Hormonbildung.

5. Nährstoffmangel beheben

Die Herstellung der Enzyme DAO und N-Methyltransferase benötigt viele verschiedene Mikronährstoffe. Das sind insbesondere Vitamin C, B-Vitamine, Kupfer und Magnesium. Sind diese nicht ausreichend vorhanden, können die beiden Enzyme nicht optimal produziert werden. Da mein Nährstoffpaket BASIC viele dieser Mineralien, Vitamine und Spurenelemente enthält, empfehle ich Dir bei einer Histaminintoleranz die Produkte im Anschluss an die Kur für weitere zwei Monate zu verwenden. So wirst Du Dein Darmmikrobiom nachhaltig umbauen und Deinen Körper mit den benötigten Mineralien durchfluten.

 

Hallo gesunder Darm – tschüss Histaminintoleranz!

 

Mach Deinen Darm glücklich – und befeure Deine Histamin-Helferlein Diaminoxidase und N-Methyltransferase. In nur 17 Tagen mit der Dr. Friederike Feil Darmkur reinigst Du Deinen Darm, baust Dein Darmmikrobiom wieder auf und regenerierst Deine Darmschleimhaut. Der gebündelte Entgiftungsschub macht aber nicht nur Deinen Darm glücklich, sondern entlastet auch massiv Deine Leber. Erdbeeren, Tomaten und Schokolade sollte dann nichts mehr im Wege stehen!

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Literaturverzeichnis

Batmanghelidj, F. (2003). Sie sind nicht krank, Sie sind durstig! Heilung von innen mit Wasser und Salz. Beckmann, G. & Rüffer, A. (2000). Mikroökologie des Darms. Hannover: Schlüttersche. Burgerstein L. (2012). Burgersteins Handbuch Nährstoffe (12. Aufl.). Stuttgart: TRIAS Verlag. Feil, F. (2018). Die Wirkung einer speziellen Ernährung auf Entzündungsmarker im Blut, die Krankheitsaktivität, die HRV, die Lebensqualität und die Beweglichkeit von Rheumatikern. Halle. Horn, F. (2015). Biochemie des Menschen. Das Lehrbuch für das Medizinstudium (6. Aufl.). Stuttgart: Thieme Verlag.

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