Die Sonne scheint, aber die Blätter fallen – wenn der Herbst die langen, warmen Sommerabende beendet, sind viele Menschen anfällig für Erkältungen, Grippe und andere virale Infekte. Gerade jetzt gilt: Immunsystem stärken wo es nur geht! Ein Eiweißshake am Morgen macht Dich nicht nur satt, sondern mit den richtigen Zutaten auch noch richtig glücklich*. Und das Beste: das enthaltene Molkeneiweiß macht Dein Immunsystem bärenstark. Ja, wirklich: Dein Immunsystem hängt unmittelbar mit Deiner Eiweißversorgung zusammen. 💡 Das liegt daran, dass Dein Körper beim Anflug eines Infekts blitzschnell reagieren und Deine Immunzellen rasant vermehren muss. Dazu produziert er Botenstoffe, für die er enorm viel Eiweiß benötigt. Eine Unterversorgung mit Eiweißen schränkt also die Funktion Deines Immunsystems massiv ein.

* Ein Eiweißshake, der glücklich macht? Ja, den gibt es bei uns. Wenn mein Team und ich uns morgens unseren Frühstücksshake mixen, kommt da viel mehr rein als nur Eiweißpulver und Flüssigkeit. Neben einer ordentlichen Handvoll Grünzeug und einer Portion Obst gehören bei uns nämlich gute Fette, jede Menge Gewürze und Superfoods in den Powershake. Damit auch Du ab sofort Deine Eiweißzufuhr hochfahren kannst, bekommst Du heute von mir das Basisrezept für unseren Eiweißshake.

Viel Vergnügen beim Mixen und lass es Dir schmecken!

Deine Dr. Friederike Feil

Ps: Du möchtest das Rezept lieber als Video ansehen? Dann scroll einfach ans Ende des Beitrages. ⬇️

 

Dein Eiweißshake fürs Immunsystem

Basis-Rezept im Mixer
Tipp: Bei Deinem Eiweißshake kannst Du zaubern lernen! Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass Du ausreichend Eiweiß, gute Omega-3-Fettsäuren (Leinöl) sowie viele Booster und Greens in den Shake gibst.
  • 20–30 g (2 EL) reines Molkeneiweiß*
    *von Weidetieren, ohne künstliche Zusatzstoffe
  • 100 ml Kokosmilch
  • 100-150 ml lebendiges Wasser
  • 1 TL Leinöl 
  • 100 g Beeren/Obst
  • ½ Banane
  • Saft und Schale von 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Stein- oder Himalayasalz, etwas Pfeffer
  • Booster:
    • z.B. Rote Beete Pulver, Darmschmeichler, Gewürze, Blütenpollen, Maca, Guarana (bis 15 Uhr, da anregend), Ingwer etc. …
    • Greens:
      • z.B. Rosmarin, Spinat, Brennnessel, Basilikum, Minze …
    • Zum Süßen: Reissirup oder Birkenzucker (Xylit)

 

Alles in einen Mixer geben, ordentlich mixen und anschließend in ein schönes Glas gießen. Und unbedingt löffelnd genießen – und kauen! 🙂

 

Wann ist ein Eiweißshake das Richtige für mich? 

Dein Eiweißbedarf ist enorm! 

Eiweißshakes sind nur was für Sportler? Keineswegs! Die meisten Menschen (ob Vegetarier oder nicht) sind mit Eiweiß massiv unterversorgt. Während sportliche Aktivität natürlich sehr wohl Eiweißkapazitäten Deines Körpers verbraucht, kosten Stress, Entzündungen und Erkrankungen Deinen Körper eine Menge Eiweiß. Denn nicht nur Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln bestehen aus purem Eiweiß – nein, alle Botenstoffe und Hormone werden durch Eiweiße produziert. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Eiweißmangel in letzter Instanz sogar zu Depressionen führen kann. Woran Du einen Eiweißmangel erkennst und wie viel Eiweiß Du wirklich täglich benötigst, kannst Du in meinem Beitrag Eiweiß – Die Quelle des Lebens (1) nachlesen.

Auch ein brachliegendes Immunsystem hängt unmittelbar mit Deiner mangelnden Eiweißversorgung zusammen. Denn Immunzellen bestehen aus nichts anderem als purem Eiweiß. Für ein optimal arbeitendes Immunsystem sollte Dein Gesamteiweißwert bei 7,7 g/dl Blut liegen. Gehe hier aber unbedingt mit Geduld heran. Mehr als ein Jahr hat eine meiner Mitarbeiterinnen gebraucht, um aus ihrem Eiweißmangel heraus annähernd an ihren Idealwert zu kommen. Dabei hat sie zusätzlich zu ihrer wertvollen Energienahrung täglich einen Eiweißshake getrunken. Randnotiz: Seither hat sich ihr Immunsystem vollständig erholt, sie war kein einziges Mal mehr krank.

Übrigens:
Für die Verwertbarkeit des Eiweißes ist es nicht wichtig, ob Du Deinen Shake morgens oder abends zu Dir nimmst. So kannst Du ihn als einfachen Shake mit Nussmilch und ein paar Gewürzen prima zum Essen dazu trinken – oder als vollwertigen Powershake (wie oben beschrieben) als Ersatz einer Mahlzeit nutzen. Wichtig ist, dass Du pro Tag auf eine Gesamtzufuhr von mindestens 1,2 – 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht kommst.  

 

 

 

Heilungsprozesse mit Eiweiß unterstützen 

Dein Körper befindet sich im Heilungsprozess (z.B. nach einer Verletzung oder Operation)? Dein Immunsystem ist geschwächt? Du kämpfst mit Unter- oder Übergewicht und möchtest abnehmen? Dann ist ein täglicher Eiweißshake genau das Richtige für Dich. Während der Dr. Friederike Feil Darmkur ab Phase II ist Molkeneiweiß eine gute Alternative für diejenigen, die nicht gerne Eier essen. So bleibt der Eiweißspiegel während der Kur immer im grünen Bereich. Molkeneiweiß enthält zudem in großen Mengen die Aminosäure Glutamin – ein wichtiger Baustein für Deine starke Darmschleimhaut. Was das Molkeneiweiß noch so kann und warum man es den „Ferrari unter den Eiweißen“ nennt, erfährst Du mit einem Klick hier in diesem Beitrag von mir.

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Lass uns den Shake gemeinsam mixen! 

 

 

Literaturverzeichnis

Alexandrov N., Eelderink C., Singh-Povel C., Navis G., Bakker S., Corpeleijn E . Dietary Protein Sources and Muscle Mass over the Life Course: The Lifelines Cohort Study. Nutrients. 10(10). pii: E1471. doi: 10.3390/nu10101471. Broer, S. & Broer, A. (2017) Amino acid homeostasis and signalling in mammalian cells and organisms. Biochem J. 474(12):1935-1963. doi: 10.1042/BCJ20160822 Guadagni, M. & Biolo, G. (2009). Effects of inflammation and/or inactivity on the need For dietary protein. Current Opinion in Clinical Nutrition and Metabolic Care, 12, 617-622. Cholewa, Dardevet D, Lima-Soares F., de Araújo Pessôa K., Oliveira P., Dos Santos Pinho J., Nicastro H., Xia Z., Cabido C., Zanchi N..(2017). Dietary proteins and amino acids in the control of the muscle mass during immobilization and aging: role of the MPS response. Amino Acids. 49(5):811-820. doi: 10.1007/s00726-017-2390-9. Epub 2017 Feb 7. Feil, F. (2018). Die Wirkung einer speziellen Ernährung auf Entzündungsmarker im Blut, die Krankheitsaktivität, die HRV, die Lebensqualität und die Beweglichkeit von Rheumatikern. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dissertation, 2018 Horn, F. (2015). Biochemie des Menschen. Das Lehrbuch für das Medizinstudium (6. Aufl.). Stuttgart: Thieme Verlag. Soeters, P. Wolfe, R, Shenkin A. Hypoalbuminemia: Pathogenesis and Clinical Significance. JPEN J Parenter Enteral Nutr. 2018 Oct 4. doi: 10.1002/jpen.1451. [Epub ahead of print] Moore D., Soeters P. (2015) The biological value of protein. Nestle Nutr Inst Workshop Ser. 2015;82:39-51. doi: 10.1159/000382000. Epub 2015 Oct 20. S.W., Fachman, W. & Kraut, H. (2016). Die Zusammensetzung der Lebensmittel. Nährwert-Tabellen (8. Aufl.). Berlin: MedPharm Scientific Publishers. Weickert, M. O. (2012). What dietary modification best improves insulin sensitivity and why? Clinical Endocrinology, 77, 508-512.

 

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