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Müdigkeit bekämpfen: 5 Tipps für mehr Energie im Alltag

Dein Wecker klingelt, aber eigentlich bist Du schon längst hellwach. Du schießt voller Energie und fröhlich aus dem Bett, gehst eine Runde laufen und bringst Deinem Lieblingsmenschen anschießend eine Tasse frischen Tee ans Bett. Das klingt … so gar nicht nach Dir?  Du bist eher so der Typ „dauernde Müdigkeit“? Dann pass gut auf, denn der folgende Blogpost könnte Dein ganzes Leben umkrempeln.

Wir besprechen heute woran das liegt, dass manche Menschen schon morgens so fit sind, als könnten sie Bäume ausreißen – während sich andere kraftlos und voller Müdigkeit durch den Tag schleppen. Ich erkläre Dir, wie das mit der Energie-Produktion in Deinem Körper funktioniert und warum Deine Kalorienaufnahme nichts mit Deinem Energieniveau zu tun hat. Außerdem verrate ich Dir das Geheimnis, wo wirklich die Quelle Deiner Lebensenergie steckt – und wie Du endlich byebye zur dauernden Müdigkeit sagen kannst.

Viel Freude beim Lesen – ich hoffe, Du bleibst wach! 😃

DFF Unterschrift

Nix da Müdigkeit: So produzieren Deine Zellen Deine Energie

Wusstest Du, dass in jeder Deiner 60-70 Billionen Zellen pro Sekunde ungefähr 100.000 koordinierte Stoffwechselvorgänge ablaufen, damit unter anderem ausreichend Energie produziert werden kann? Jede einzelne Zelle ist ausgestattet mit Mitochondrien, den Kraftwerken Deiner Zellen. Diese sind dafür zuständig, Energie in Form von ATP (Adenosin-Triphosphat) zu produzieren. Je größer der Grundbedarf einer Zelle an ATP, desto mehr Mitochondrien befinden sich in dieser Zelle. So bestehen manche Zellen aus über 40 Prozent Mitochondrien! Ohne den Wunderstoff ATP würde keine Zelle richtig arbeiten können und keine Funktion im Körper könnte richtig ablaufen. Größter Irrtum: Nicht die Menge der aufgenommenen Kalorien entscheidet über Dein Energieniveau. Es ist die Menge an produziertem ATP die entscheidet, ob Deine Zellen gut arbeiten können – und ob Du Dein Leben im Energierausch führst oder so wirkst, als hätte man Dir den Stecker gezogen.

ATP: für ein Leben im Energierausch

ATP kannst Du Dir in etwa so vorstellen, wie den Euro für uns Europäer. So wie Du im Supermarkt alles mit Euro bezahlen musst, muss in Deinem Körper jede einzelne Funktion mit teurem ATP bezahlt werden. Wenn Dir das Geld auf dem Konto ausgeht, dann steht es nicht gut um Dich – das gilt fürs Leben wie für Deine Körperfunktionen. Ist zu wenig ATP da, fühlst Du Dich miserabel. Du bist energielos, erschöpft und müde, gehst nur noch mit angezogener Handbremse durchs Leben. Und zum Schluss: sucht Dich die Krankheit auf. Nicht so sexy, oder?

ATP-Mangel: Ursache für Müdigkeit und Krankheit

Nein, Du brauchst keine 1.500 bis 2.000 Kalorien täglich, um energiegeladen durch den Tag fliegen. Es ist die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien die entscheidet, ob Du Dich voller Müdigkeit durch den Tag schleifst oder morgens energiegeladen aus dem Bett springst. Keine Sorge, wir werden uns jetzt nicht in die Tiefen der Biochemie begeben, das würde an dieser Stelle definitiv zu weit führen. Wichtig für Dich ist eigentlich nur das:

Die Energiegewinnung in den Mitochondrien erfolgt durch:

  • den Umbau von Kohlenhydraten, Fettsäuren und Proteinen im sogenannten Citratzyklus, dessen wichtigste Funktion die Gewinnung von Elektronen* und Elektronentransportermolekülen für die Atmungskette ist.
  • die Übertragung von Elektronen in der Atmungskette auf spezifische Protein-Komplexe. Hierdurch entsteht ATP.  Für diesen Vorgang werden die im Citratzyklus gewonnenen Elektronen und Elektronentransporter zwingend benötigt.

Am Ende dieses relativ komplexen Vorgangs steht also die Synthese von ATP – Deiner Energiewährung! Also: Fehlen Dir Elektronen, ist dieser hochkomplexe Vorgang in den Mitochondrien gestört. Dann kannst Du Kalorien ohne Ende zuführen, Dein Körper wird sich trotzdem im Energiemangel befinden – dauernde Müdigkeit ist die Folge. Aber wo bekommst du diese Elektronen her?

* Elektronen sind negativ geladene Elementarteilchen.

proteinkomplexe2
So sieht das Ganze dann in der Zelle aus. Wichtig ist für Dich eigentlich nur, dass Du die vielen e- im Schaubild erkennst. Das sind die für die Atmungskette benötigten Elektronen.

Dein Essen: Leere Kalorien oder echter Energielieferant?

Um als Energiequelle zu dienen, muss Deine Nahrung Deinem Körper also noch mehr liefern, als bloße Kalorien. Und das sind neben den bekannten Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen eben vor allem Elektronen*. Das mag Dich jetzt überraschen, denn Elektronen werden von den meisten Nährstoffexperten vergessen. Oder hat Dir Dein Ernährungsberater oder Arzt schon einmal etwas von Elektronen in der Nahrung erzählt? Fakt ist: Ohne Elektronen keine funktionierende Atemkette. Und ohne funktionierenden Atemkette kein ATP. Kein ATP? Müdigkeit. Folglich ist Nahrung, die nicht in der Lage ist Elektronen abzugeben, tot – und damit wertlos für Deinen Körper. Das ist Biochemie 1.0.

Elektronenreiche Nahrung: Dein Schlüssel gegen Müdigkeit

Sind Lebensmittel in der Lage, viele freie Elektronen abzugeben, so spricht man von einem niedrigen Redoxpotenzial. Das führt neben mehr (Lebens)-Energie zu einer besseren strukturellen Ordnung im Körper, neutralisiert vermehrt freie Radikale, unterstützt die Zelle bei ihrer Entgiftung und verhindert so Krankheiten. Krass, oder?

Damit Du mit Deiner Nahrung neben Kalorien und Vitalstoffen wieder mehr Elektronen zu Dir nimmst, solltest Du unbedingt diese fünf Punkte beachten:

1. Regional und saisonal

Iss vor allem regionale und saisonale Lebensmittel, denn sie enthalten deutlich mehr Elektronen. Das liegt daran, dass sie „artgerecht“ angebaut werden und keine langen Reisewege hinter sich haben (auf denen sie haufenweise Elektronen verlieren).

2. Keine Pestizide

Achte darauf, dass möglichst keine Pestizide bei der Produktion verwendet werden, denn diese sind wahre Elektronenräuber. Tipp: Setze auf Bio- oder noch besser Demeter-Qualität!

3. Kein Fertigfutter

Iss so natürlich wie möglich. Je mehr Deine Lebensmittel verarbeitet wurden, desto weniger Elektronen sind noch vorhanden. Also: Kein Fertigfutter!

4. Reife Lebensmittel

Iss vor allem reif geerntete Lebensmittel! Denn erst die stecken voller Elektronen.

5. Sekundäre Pflanzenstoffe

Iss reichlich Gemüse, Kräuter, Sprossen und Gewürze mit vielen sekundären Pflanzenstoffen – sie sind wahre Elektronenspender!

Übrigens: Elektronen kann man nicht nur essen. Im zweiten Teil des Blogposts zeige ich Dir weitere vergessene Quellen von Elektronen – Deinen Energietankstellen! Er erscheint am 16.04.2021

Darm heilen, Müdigkeit besiegen

kevin grieve

Dass in erster Linie Deine Ernährungsweise darüber entscheidet, wie es um Dein Energieniveau steht, weißt Du. Wie Du Deine Ernährung Schritt für Schritt auf „wach“ umstellst und damit Deine zehrende Müdigkeit ein für allemal besiegst, lernst Du in der Dr. Friederike Feil Darmkur. Die Rezepte sind ballaststoff- und nährstoffoptimiert und damit eine wahre Kampfansage an den Energieverlust. Die zusätzlichen Nährstoffe und Bakterien bauen Deinen Darm in nur 17 Tagen mikrobenfreundlich um.

Übrigens: Zweimal im Jahr veranstalten wir eine gemeinsame geführte Darmkur mit unserer Community. Im Frühjahr und Herbst erhältst Du so noch mehr Support durch langjährige Darmkurler. Jetzt bestellen und gemeinsam durchstarten!

Das sagen andere Kurteilnehmer:

Judendorfer Reinhard
Reinhard Judendorfer

„Ich war überrascht, dass mir die ersten Tage so leicht fielen und ich keinerlei Beschwerden hatte. Dank eurer leckeren und abwechslungsreichen Rezepte konnte ich die 17 Tage locker durchstehen. Ich nahm 4,8 kg ab, hatte nie Hunger und gewann neue Lebensenergie. Während der Kur hatte ich nach den Genussmitteln Kaffee und Süßigkeiten kein Verlangen mehr. Die leckeren Rezepte begleiten mich auch in Zukunft.“

Literaturverzeichnis

Horn, F. (2015). Biochemie des Menschen. Das Lehrbuch für das Medizinstudium (6. Aufl.). Stuttgart: Thieme Verlag. Budwig, J. (2004). Krebs – Das Problem und die Lösung. Sensei Verlag. Lauda, P. (2004). Optimaler Zellschutz durch Anti-Oxidantien Teil 1 und 2. Nährstoffnews der Nährstoff-Akademie Salzburg. Hoffmann, M. (1997). Vom lebendigen in Lebensmitteln – Die bioelektronischen Zusammenhänge zwischen Lebensmittelqualität, Ernährung, und Gesundheit. SÖL-Ökologische Konzepte 9. Kollath, W. (1978). Regulatoren des Lebens. Vom Wesen der Redox-Systeme. Heidelberg.

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