Deine starke Immunabwehr ist der Schlüssel: für ein Leben in voller Gesundheit und Lebensfreude. Das konntest Du in den vergangenen Tagen auf meinem Blog immer wieder nachlesen. Du hast von mir sieben Ernährungstipps zur Stärkung Deines Immunsystems bekommen, ebenso habe ich Dir aufgeschlüsselt, was Du aktuell lieber meiden solltest, wenn Du Deine Abwehrkräfte stärken möchtest.

Was aber kannst Du noch täglich tun, um Deine Immunabwehr auf Trab zu halten? Heute gibt es von mir etwas Basiswissen zum Thema starkes Immunsystem. Einige meiner sieben Tipps sind Dir sicherlich schon begegnet, andere dürften neu sein. Was Dein Herz mit Deiner starken Immunabwehr zu tun hat und warum Du Deine erhöhte Temperatur niemals herunterkühlen solltest, erfährst Du im folgenden Beitrag.

Viel Freude beim Lesen und gute Erkenntnisse wünscht Dir

Deine Dr. Friederike Feil

PS: Lachen ist gesund: Deshalb habe ich in mein heutiges Video zum Artikel den ein oder anderen Lacher eingebaut – viel Freude damit! 😃


Tipp 1: Starke Immunabwehr im Schlaf

Wenn sich Tiere nicht gut fühlen, dann ziehen sie sich zum Schlafen zurück – um zu heilen. Im Schlaf heilen aber nicht nur Tiere. Auch für uns Menschen ist Schlaf eines der heilsamsten Mittel gegen Krankheiten aller Art. Im Schlaf werden Hormone reguliert, die Deine Immunabwehr stärken. Wichtig ist, dass Du dafür vor Mitternacht zu Bett gehst. Denn die erste Tiefschlafphase vor 24 Uhr ist besonders wichtig für die Ausschüttung von Wachtumshormonen, die wiederum direkt Dein Immunsystem und mit ihm Deine Selbstheilungskräfte stimulieren.

Die meisten Schlaffehler werden allerdings nicht in der Nacht, sondern am Tage gemacht. Deshalb ist wichtig:

  • Trinke nach 15 Uhr keinen Kaffee mehr. Denn Koffein am Nachmittag (oder Abend!) stört nicht nur Deinen Hormonhaushalt, sondern hat einen direkten Einfluss auf die Länge (und Qualität) Deiner Tiefschlafphasen. Mehr Infos dazu und zum Thema gesunder Schlaf im Allgemeinen findest Du in meinem gleichnamigen Artikel
  • Iss abends nicht mehr allzu spät, damit Dein Körper vor dem Schlafengehen noch ausreichend Zeit hat, Dein Essen zu verdauen. Auch auf Rohkost am Abend solltest Du lieber verzichten, wenn Du einen guten, ruhigen Schlaf haben willst, der Deine Immunabwehr stabilisiert. Denn die Verdauung von Rohkost verbraucht deutlich mehr Ressourcen – die Deinem Darm (aka Deinem Immunsystem) dann nicht mehr für Heilungsprozesse zur Verfügung stehen.

Tipp 2: „Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein […]“ 

[…] und Eure Heilmittel sollen Eure Nahrungsmittel sein. 
Hippokrates, ca. 460-377 v. Chr.

Schon Hippokrates wusste, dass Dein Immunsystem nur die Power hat, die Du ihm durch Deine Nahrung gibst. Wenn Du Deinem Körper nur leere Nahrung gibst, also ohne Mineralien und Vitamine, dann gibst Du Deiner Immunabwehr nicht die nötige Energie, um Angreifer in Form von Viren und Bakterien in Schach zu halten . Insbesondere jetzt solltest Du darauf achten, frisches Gemüse, viele Kräuter, zahlreiche Gewürze und fermentierte Lebensmittel in Deinen täglichen Speiseplan einzubauen. Viele zusätzliche Tipps, wie Du Deine Ernährung immunstärkend verändern kannst, findest Du in meinen anderen Beiträgen auf dem Blog. Darunter eine Anleitung zur Herstellung von fermentiertem Gemüse und hausgemachtem Kombucha.

Tipp 3: Wärme stärkt die Immunabwehr

Du kennst das vom Effekt des Fiebers: Sobald ein Infekt im Anmarsch ist, erhöht sich Deine Körpertemperatur. Das ist deshalb so enorm wichtig, weil mit jedem Grad Temperaturerhöhung die Aktivität Deiner Immunzellen drastisch zunimmt. Gleichzeitig können Viren in erhöhter Temperatur nicht überleben. Deshalb geht eine virale Erkrankung wie zum Beispiel die saisonale Grippe auch immer mit Fieber einher. Dem solltest Du schon deshalb nicht mit fiebersenkenden Mitteln begegnen, weil diese Reaktion die natürlichste Antwort Deines Körpers zur Virenbekämpfung ist.

Den selben Effekt – also die Erhöhung Deiner Körpertemperatur zur Stärkung Deiner Abwehrkräfte – kannst Du auch selbst hervorrufen. Zum Beispiel mit einem warmen Basenbad vor dem Schlafengehen. Ich gehe aktuell zweimal die Woche vor dem Schlafengehen baden, damit meine Abwehrkräfte über Nacht gestärkt werden. Du hast eine Möglichkeit Infrarotlicht zu tanken? Infrarotsaunen stärken nachweislich das Immunsystem.

Tipp 4: Bewegung: Lieber sporteln statt schnupfeln!

In Zeiten von Massen-Quarantäne und einer Flut an #stayhome-Hashtags in den sozialen Medien sind viele von uns verwirrt: stärkt Bewegung nicht eigentlich das Immunsystem? Und bleibe ich wirklich gesund, wenn ich mich jetzt wochenlang nur noch für das Nötigste vor die Tür traue? Ich sage ganz klar nein! Bewegung ist eine der Grundvoraussetzungen für ein Leben mit einer starken Immunabwehr. Denn Bewegung an der frischen Luft reguliert Deine Killer-Zellen nach oben – und die brauchst Du einfach, um Viren und Bakterien jeder Art zu bekämpfen. Übrigens: Durch die hohe Luftfeuchtigkeit von Spaziergängen in der Natur, in Wäldern oder an Seen, bleiben Deine Mundschleimhäute feucht. Und in befeuchteten Mundschleimhäuten können sich Viren nicht sonderlich gut einnisten. Lange, lockere Spaziergänge tun Deinem Körper aktuell also besonders gut.

Für die Sportler unter euch:

Auch ein intensives Training an der frischen Luft reguliert Deine Immunabwehr nach oben. Du solltest das in Zeiten, in denen Deine Abwehrkräfte besonders gefragt sind, allerdings nicht zu lange machen. Maximal 20 Minuten hartes Training sollten es aktuell sein, sonst erzielst Du einen gegenseitigen Effekt: Deine Abwehrkräfte werden dann wieder herunter reguliert.

Tipp 5: Schaffe mehr Herzkohärenz

Herzkohärenz für starke AbwehrkräfteMit jedem Herzschlag sendet Dein Herz einen elektrischen Impuls durch Deinen Körper – und dieser wiederum baut ein elektromagnetisches Feld auf. Dieses beeinflusst all Deine Zellen, so auch Deine Immunzellen. Man hat festgestellt: je gleichmäßiger das Herz schlägt (also je mehr Herzkohärenz Du hast), umso positiver wirkt sich das auf Dein Immunsystem auf. Durch eine hohe Herzkohärenz bildet Dein Körper mehr Immunglobulin A. Dieser Stoff spielt eine wichtige Rolle in der Bekämpfung von Viren und Bakterien.

Aber wie schaffe ich es, dass meine Herzkohärenz jetzt möglichst hoch ist? Dazu möchte ich Dir einen guten Tipp gehen. Keine Sorge, Du brauchst hierfür nicht viel Zeit! Fünf Minuten am Tag reichen vollkommen aus. Du gehst wie folgt vor:

Lege Deine Hand auf Dein Herz und atme in Dein Herz hinein. Schließe Deine Augen und stelle Dir ein schönes, positives Erlebnis aus der Vergangenheit oder auch aus der Zukunft vor. Es sollte ein solches sein, dass Dir ganz von allein ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Gehe tief in dieses Gefühl und atme weiter in Dein Herz hinein. Und schon gleicht sich Dein Herzschlag wieder aus.

Im Gegensatz dazu reduzieren negative Gefühle wie Wut, Neid, Hass, Angst und Panik die Herzkohärenz und unterdrücken Deine natürlichen Killer-Zellen. Also: Hand aufs Herz, fünf mal am Tag – und Du wirst sehen: Du wirst viel stärkere Abwehrkräfte haben!

Tipp 6: Meditation aktiviert Deine Immunabwehr

Wenn Du jetzt denkst „oh Gott, Meditation, ich kriege meinen Kopf eh nicht frei, da schwirren immer so viele Gedanken umher“, dann lass Dich beruhigen: Gedanken ausschalten ist erst mal gar nicht das Ziel einer Meditation. Ziel eines Meditationsanfängers ist es, die eigenen Gedanken beobachten zu lernen. Diese Art der Meditation nennt sich Achtsamkeitsmeditation.

Achtsamkeitsmeditation kann einen großen Einfluss auf Deine natürlichen Killer-Zellen haben. Was vor noch gar nicht allzu langer Zeit noch komplett neu war, findet heute Widerhall in zahlreichen Studien. Eine dieser Studien zum Thema Achtsamkeitsmeditation möchte ich Dir gerne vorstellen.

Abwehrkräfte durch Meditation stärkenIn dieser Studie haben die Probanden täglich 5 Minuten meditiert. Dabei haben sie ihre Gedanken beobachtet und diese einfach vorbeiziehen lassen. Anschließend wurde der Gruppe ein Impfstoff gegeben, ebenso wie einer nicht meditierenden Kontrollgruppe. Die Immunreaktion – also die Antikörperbildung der meditierenden Gruppe – war viel höher, als die der Kontrollgruppe. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass das Immunsystem der meditierenden Gruppe deutlich stärker im Kampf gegen den Impfstoff war und die Probanden daher einen deutlich besseren Schutz gegen die Krankheit aufbauen konnten.

Schon fünf Minuten Meditation täglich stärken also nachweislich Deine Immunabwehr. Probier’s doch einfach mal aus!

Tipp 7: Glücklicher Darm, glückliche Immunabwehr

Ich kann es nicht oft genug sagen: Über 70 % Deines Immunsystems sitzen in Deinem Darm. Deine Darmbakterien sind quasi der Trainer Deiner Immunzellen. Das heißt: je besser es Deinem Darm geht, umso besser geht es Deiner Immunabwehr. Deshalb möchte ich Dir von ganzem Herzen empfehlen, dass Du Dich in Form einer Darmkur mal richtig um Deinen Darm kümmerst. Wir bekommen täglich großartige Feedbacks unserer Kunden, dass sie einfach nicht mehr krank werden, Allergien überwunden haben und es ihnen einfach deutlich besser geht, seit sie ihren Darm gestärkt haben. Einige dieser Feedbacks berühren mich dermaßen, dass mir die Tränen kommen. Mehr Wissen zum Thema Darm und Immunsystem kannst Du in meinem Artikel zum Thema hier nachlesen. Dort erfährst Du, wieso der Darm als „zweites Gehirn“ bezeichnet wird und wie Du erkennst, dass Dein Darm nach Hilfe schreit.

 

Quarantäne-Zeit ist Kur-Zeit

Abwehrkräfte natürlich stärken – mit dem Darm

Dein Darm schreit nach Hilfe – und Du willst nicht mehr weghören? Mach Deine Abwehrkräfte unbesiegbar mit der Dr. Friederike Feil Darmkur. In nur 17 Tagen geführter Darmkur reinigst Du Deinen Darm, baust Deine Darmflora auf und stärkst Deine Darmwand. Dein Immunsystem wird es Dir ewig danken. Schick die Frühjahrsgrippe in Rente: Gleich bestellen, individuelles Startdatum auswählen und loslegen! Denn Du bist es wert, dauerhaft gesund zu sein.

 

Quellenverzeichnis

Cordain, L., Toohey, L., Smith, M. J. & Hickey, M. S. (2000). Modulation of immune function by dietary lectins in rheumatoid arthritis. The British Journal of Nutrition, 83, 207-217. De Punder, K. & Pruimboom, L. (2013). The dietary intake of wheat and other cereal grains and their role in inflammation. Nutrients, 5(3), 771-787. Esposito, K., Nappo, F., Marfella, R., Giugliano, G., Giugliano, F., Ciotola, M., Quagliaro, L., Ceriello, A. & Giugliano, D. (2002). Inflammatory cytokine concentrations are acutely increased by hyperglycemia in humans: role of oxidative stress. Circulation, 106, 2067-2072. Horn, F. (2015). Biochemie des Menschen. Das Lehrbuch für das Medizinstudium (6. Aufl.). Stuttgart: Thieme Verlag.

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