Der Hirse-Kokosbrei ist der Klassiker der Dr. Friederike Feil Darmkur. Er ist ein optimales Frühstück, das lange satt hält. Durch das Ei und die Nüsse ist der Brei eiweiß- und fettoptimiert und liefert Deinem Körper alles was er braucht, um fit in den Tag zu starten. Viele Frühstücke enthalten viel zu wenig Eiweiß und bestehen hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Die Folge: Spätestens um 10:00 Uhr hast Du wieder Hunger. Mit dem Hirsebrei bist Du immer auf der sicheren Seite. Der Hirse-Kokosbrei ist übrigens als halbe Portion ein super Nachtisch!

Hast Du das gewusst?

Hirse ist unter den Getreidesorten eine der am leichtesten verdaulichen. Sie enthält keinerlei Gluten und belastet so weder Deinen Darm noch Deinen Geist. Hirse ist zudem reich an Silizium, das für schöne Haut, Haare, Nägel und ein starkes Bindegewebe sorgt. 😉

Zutaten für den Hirse-Kokosbrei (2 Portionen)

  • 60 g Hirse
  • 2 TL Kokosöl
  • 2 Eier
  • Kokosmilch (nach Belieben)
  • 1-2 Bananen
  • 1 Handvoll Beeren
  • 1 Teelöffel Kokosflocken
  • Zimt, frischer Ingwer
  • Nüsse

Zubereitung

  1. Hirse waschen und für eine bessere Verdaulichkeit für mindestens 4 Stunden einweichen. So wird die Phytinsäure abgebaut.
  2. Dann die Hirse im Verhältnis 1:2 in Wasser für 15-20 Minuten köcheln und weitere 5 Minuten ziehen lassen (kann man auch am Vortag machen)
  3. Koksöl in einem Topf erhitzen, die Banane(n) in kleine Stücke schneiden und im Kokosöl kurz erhitzen.
  4. Gekochte Hirse und Kokosmilch nach Belieben hinzufügen. Die Eier unterrühren. Gut umrühren und kurz durchziehen lassen.
  5. Frischen Zimt, Ingwer und Kokosflocken hinzufügen und vor dem Servieren mit gehackten Nüssen und frischen Beeren garnieren. Evtl. mit etwas Honig oder Reissirup süßen.

Wichtig!

Hirse – ebenso wie alle anderen Getreidesorten – solltest Du immer gut waschen und im Optimalfall vor dem Verwenden einweichen. Dadurch wird insbesondere die Phytinsäure abgebaut, die die Mineralienaufnahme des Körpers hemmt. Hirse und auch andere Getreidesorten solltest Du also niemals roh verzehren, denn im rohen Zustand ist Getreide schwer verdaulich und enthält einige Stoffe, die dein Immunsystem schwächen. Das gilt auch für Haferflocken, weshalb man diese vor dem Verzehr ebenfalls kochen sollte.

Viel Spaß!

Deine Dr. Friederike Feil


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Dr. Friederike Feil
„Das Leben ist zu kurz, auch nur einen Augenblick des Genusses und der Freude zu versäumen.“

Zur Vita

4 Kommentare

  1. Hallo, liebe Frau Dr. Feil
    im Buch einer Arthrose-Selbstheilungsgruppe habe ich gelesen, dass mehrmals am Tag Mehl von Braunhirse, unbehandelt, entweder pur oder mit Wasser vermischt eingenommen werden soll.
    Sie beschreiben, wie wichtig es ist, Hirse quellen und köcheln zu lassen.

    Ist die Braunhirse für unseren Körper roh genieß-/verwertbar?
    Mit den besten Grüßen und einem herzlichen Dank für Ihre wertvollen Hinweise,
    Ines Herold

    Antworten
    • Liebe Ines,
      Die positiven Wirkungen der Braunhirse sind nicht wirklich wissenschaftlich nachgewiesen. Ich sehe den Konsum von höheren Mengen an Braunhirse daher als kritisch an, da erst durch das Erhitzen, Einweichen, Keimen, etc. Stoffe abgebaut werden in Getreide, die nicht förderlich sind für den Körper. So enthält rohes Getreide oftmals hohe Konzentrationen an Phytinsäure, die die Mineralienaufnahme hemmt. Ebenso befinden sich in rohem Getreide (z.B. Braunhirse) Tannine, die die Proteinverdauung einschränken können. In den Schalenfraktionen befinden sich zudem schwer verdauliche Inhaltsstoffe, die durch Einweichen, Keimen, Koch- und Backprozesse reduziert werden. Selbst die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) warnt daher vor größeren Mengen roher Braunhirse. Viele liebe Grüße, Dr. Friederike Feil

      Antworten
  2. „Hirse ist unter den Getreidesorten eines der am leicht vertraulichsten.“ 🤔
    Wirklich vertraulich? Oder am leichtesten verdaulich? 😌

    Antworten
    • Lieber Thomas,
      vielleicht ein bisschen von beidem 😉 Ganz herzlichen Dank für den Hinweis, wir haben es sofort korrigiert!
      Herzliche Grüße, Melanie aus dem Team von Dr. Friederike Feil

      Antworten

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