Der Hirse-Kokosbrei ist der Klassiker der Lebensenergie-Kur. Er ist ein optimales Frühstück, das lange satt hält. Durch das Ei und die Nüsse ist der Brei Eiweiß- und Fett optimiert und liefert dem Körper alles was er braucht, um fit in den Tag zu starten. Viele Frühstücke enthalten viel zu wenig Eiweiß und bestehen hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Die Folge: Spätestens um 10:00 Uhr hast Du wieder Hunger. Mit dem Hirsebrei bist Du immer auf der sicheren Seite. Der Hirse-Kokosbrei ist übrigens als ½ Portion ein super Nachtisch. 🙂

Zutaten für den Hirse-Kokosbrei (2 Portionen)

  • 60 g Hirse
  • 2 TL Kokosöl
  • 2 Eier
  • Kokosmilch (nach Belieben)
  • 1-2 Bananen
  • 1 Handvoll Beeren
  • 1 Teelöffel Kokosflocken
  • Zimt, frischer Ingwer
  • Nüsse

Zubereitung

  1. Hirse waschen und für mindestens 4 Stunden einweichen für eine bessere Verdaulichkeit und um die Phytinsäure abzubauen.
  2. Dann die Hirse im Verhältnis: 1:2 in Wasser 15-20 min. köcheln und 5 Minuten ziehen lassen (kann man auch am Vortag machen)
  3. In einem Topf Kokosöl erhitzen, die Banane(n) in kleine Stücke schneiden und im Kokosöl kurz erhitzen.
  4. Gekochte Hirse und Kokosmilch nach Belieben hinzufügen. Die Eier unterrühren. Gut umrühren und kurz warm werden lassen.
  5. Frischen Zimt, Ingwer und Kokosflocken hinzufügen und vor dem Servieren mit gehackten Nüssen und frischen Beeren garnieren. Evtl. mit wenig Honig oder Reissirup süßen.

Extra Info zur Zutat Hirse

Hirse ist unter den Getreidesorten eines der am leicht vertraulichsten. Es enthält keinerlei Gluten und belastet so weder Geist noch Darm. Hirse ist zudem reich an Silizium, das für schöne Haut, Haare und Nägel und ein starkes Bindegewebe sorgt.

Wichtig!

Hirse, so wie alle Getreidesorten solltest Du immer gut waschen und im Optimalfall vor dem Verwenden einweichen, denn hierdurch wird insbesondere die Phytinsäure abgebaut, wodurch der Körper mehr Nährstoffe aufnehmen kann. Hirse und auch andere Getreidesorten solltest Du niemals roh verzehren, denn im rohen Zustand ist Getreide schwer verdaulich und enthält einige Stoffe, die dein Immunsystem schwächen. Das gilt auch für Haferflocken, weshalb, man diese ebenfalls kochen sollte vor dem Essen.

Viel Spaß!

Deine Dr. Friederike Feil

Friederike Feil Akademie Vita Kieser

Dr. Friederike Feil

„Das Leben ist zu kurz, auch nur einen Augenblick des Genusses und der Freude zu versäumen.“

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2 Kommentare

  1. Hallo, liebe Frau Dr. Feil
    im Buch einer Arthrose-Selbstheilungsgruppe habe ich gelesen, dass mehrmals am Tag Mehl von Braunhirse, unbehandelt, entweder pur oder mit Wasser vermischt eingenommen werden soll.
    Sie beschreiben, wie wichtig es ist, Hirse quellen und köcheln zu lassen.

    Ist die Braunhirse für unseren Körper roh genieß-/verwertbar?
    Mit den besten Grüßen und einem herzlichen Dank für Ihre wertvollen Hinweise,
    Ines Herold

    Antworten
    • Liebe Ines,
      Die positiven Wirkungen der Braunhirse sind nicht wirklich wissenschaftlich nachgewiesen. Ich sehe den Konsum von höheren Mengen an Braunhirse daher als kritisch an, da erst durch das Erhitzen, Einweichen, Keimen, etc. Stoffe abgebaut werden in Getreide, die nicht förderlich sind für den Körper. So enthält rohes Getreide oftmals hohe Konzentrationen an Phytinsäure, die die Mineralienaufnahme hemmt. Ebenso befinden sich in rohem Getreide (z.B. Braunhirse) Tannine, die die Proteinverdauung einschränken können. In den Schalenfraktionen befinden sich zudem schwer verdauliche Inhaltsstoffe, die durch Einweichen, Keimen, Koch- und Backprozesse reduziert werden. Selbst die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) warnt daher vor größeren Mengen roher Braunhirse. Viele liebe Grüße, Dr. Friederike Feil

      Antworten

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