Haarpflegetipps für natürlich gesundes Haar

von | Mai 14, 2018 | Gesundes Leben | 0 Kommentare

Haare sind unser natürlicher Kopfschmuck. Gesundes Haar lässt Dich richtig gut aussehen. Leider fehlen den meisten Haaren Kraft, Glanz und Fülle und viele Menschen leiden zudem unter schuppender und juckender Kopfhaut.

In diesem Beitrag habe ich mit der Unterstützung von Kathrin Landrock, einer der bekanntesten ganzheitlichen Friseurinnen in Deutschland, die besten Haarpflegetipps zusammengefasst, damit du Deinem Wunsch nach gesundem und kravtvollem Haar näher kommen kannst. 

Tägliches Haare waschen schwächt Dein Haar

Vor drei Jahren beschloss ich, mich intensiver mit dem Thema gesundes Haar auseinanderzusetzen; ich wollte mir eine kräftige Löwenmähne wachsen lassen.

Doch wie sollte das gehen mit dünnem, feinem und brüchigem Haar? Auf der Suche nach den besten Haarpflegetipps stieß ich auf ein spannendes Buch: „Vergiss Shampoo!“ Wie der Titel erraten lässt, geht es um das „Nicht-Waschen“ von Haaren, denn die herkömmlichen Shampoos enthalten Silikone, Parabene und sonstige chemische Stoffe, die das Haar beschweren und schwächen können.

Nach der Lektüre beschloss ich, AB SOFORT meine Haare nicht mehr zu waschen. Wie im Buch beschrieben, begann ich zu bürsten, statt zu waschen.

Haarpflege: Bürsten statt Waschen

Das Bürsten ist die Grundvoraussetzung für gesundes Haar. Die ideale Bürste ist dabei eine Bürste mit Wildschweinborsten.

Bürsten entfernt nicht nur Staub, Schuppen und abgestorbene Kopfhautzellen, sondern fördert die Entgiftung: Nachts entgiftet Dein Körper über die Kopfhaut; daher ist insbesondere das morgendliche Bürsten ein absolutes Muss, um diese Stoffe abzutransportieren. Bürsten fördert zudem die Durchblutung der Kopfhaut. Eine gut durchblutete Kopfhaut ist in der Lage, Dein Haar mit allen Nährstoffen zu versorgen, die es sehnlichst braucht.

Ich muss jedoch gestehen, dass die Umstellungsphase, bzw. die ersten drei Wochen ohne Haare waschen, sehr anstrengend waren. Ich sah wie ein fettiges Schweinchen aus. Daher empfehle ich, eine Umstellung auf weniger Shampoo schrittweise durchzuführen – und nicht von heute auf morgen, so wie ich es gemacht habe.

Die Fettproduktion meines Körpers passte sich recht zügig an mein neues Waschverhalten an. Nach knapp drei Wochen konnte ich wieder ohne Mütze in die Öffentlichkeit :).

Haare von Großstädtern brauchen mehr Pflege

Als ich nach Berlin zog, merkte ich, dass mein Haar mehr Pflege benötigt. Die Fettproduktion war ebenfalls angestiegen. Das war ein deutliches Zeichen für größere Umweltbelastung und mehr Dreck in der Berliner Luft, mit der mein Körper jetzt klarkommen musste.

Auf der Suche nach einer Lösung stieß ich auf eine der bekanntesten Haarexpertinnen und ganzheitlichen Friseurinnen: Kathrin Landrock aus Chemnitz.

Gesundes Haar braucht keine Wäsche – gewaschen werden muss die Kopfhaut

Kathrin bestätigte mich darin, dass Haare nicht so häufig gewaschen werden müssen, um gesund zu bleiben und nicht fettig auszusehen. Wichtig ist die Reinigung der Kopfhaut, denn dort befindet sich der Dreck – nicht im Haar. Darauf konzentriert sich die Kopfhautreinigung und greift das Haar nicht an. Die Kopfhaut sollte immer zweimal gewaschen werden.

Kopfhaut reinigen – So geht’s:

Für eine gute Kopfhautreinigung benötigst Du eine Dosierflasche (100-ml-Plastikflasche), etwas Wasser und ein bisschen Shampoo. Verwende ein Shampoo mit natürlichen waschaktiven Substanzen. Durch die Verwendung der Dosierflasche benötigst Du nur etwa ein Drittel der gewohnten Shampoomenge. Das schont Haut, Haar, Geldbeutel und Umwelt.

1. Dosierflasche mit 50 ml Wasser füllen.

2. Gib einen Spritzer natürliches Shampoo von der Größe einer Ein-Euro-Münze hinzu.

3. Schüttel das Ganze gut durch.

4. Nun verteilst Du das Gemisch wie folgt auf Deiner Kopfhaut:

– zwei Drittel für die erste Wäsche,

– das restliche Drittel für die zweite Wäsche.

5. Massiere jedes Mal in Fließrichtung der Lymphe –, also nach unten –, gut ein.

6. Spüle das Shampoo mit viel Wasser bei einer Wassertemperatur von 37 °C gut aus; höhere Temperatur schadet dem Haar.

Bitte beachte: Diese Methode führt nicht zum gewohnten „Schaumkopf“!

Tipp:

Generell solltest Du auch Deine Kopfhaut so wenig wie nötig waschen, denn das schwächt ihren Säureschutzmantel. Wasche Deine Kopfhaut also erst, wenn Du Dich wirklich nicht mehr wohl fühlst damit.

Herkömmliches Shampoo verstopft die Kopfhautporen

Wenn Dein Körper mehr zu entgiften hat, werden Deine Haare schneller fettig, denn die Hauptentgiftungszone der Haut ist die Kopfhaut. Aus diesem Grund können Deine Haare während einer Kur, wie zum Beispiel der Lebensenergie-Kur, oder in einer Großstadt im Vergleich zur Kleinstadt, fettiger erscheinen. Mit herkömmlichen Shampoos verklebst Du Deine Kopfhautporen mit unnötigen chemischen Stoffen; das stoppt die Entgiftung über die Kopfhaut.

Welches Shampoo macht das Haar gesund?

Dein Shampoo sollte auf natürlichen waschaktiven Substanzen basieren. Das sind zum Beispiel Waschnüsse, oder Substanzen aus der Kokosnuss.

Teste, ob Dein Shampoo gut ist: Gib ein bisschen Shampoo auf einen Teller und lass das drei bis vier Tage stehen. Wenn es hart wird, verklebt es definitiv Deine Poren.

Das Haar ist der Spiegel des Darms

Der Darm ist das „Nadelöhr“ für die Nährstoffaufnahme. Ist Dein Darm in seiner Funktionsweise gestört, dann werden keine Nährstoffe aus der Ernährung aufgenommen. Du kannst zwar durchs Bürsten Schadstoffe abtransportieren, aber die Nährstoffe für starkes, kräftiges und glänzendes Haar fehlen. Wer brüchiges und schwaches Haar hat, der muss also, neben häufigem Bürsten, sein Haar „von innen“ pflegen.

Optimal unterstützt dies die von mir entwickelte Lebensenergie-Kur.

Weitere Tipps von Kathrin für die natürliche Haarpflege

 

  • Bürste Dein Haar niemals in nassem Zustand.
  • Stelle den Fön nur auf lauwarm.
  • Kümmere Dich um die Haarpflege „von innen“ – beispielsweise mit der Lebensenergie-Kur
  • Benutze eine Brennnesseltinktur für die Kopfhaut. Bereite hierfür einen Sud aus Brennnesseln und massiere ihn ins Haar ein. Brennnessel wirkt durchblutend und entschlackend.
  • Ein Top-Tipp ist der Reishi-Pilz für gesundes Haar. Er enthält alle 24 Aminosäuren (Eiweißbausteine) und versorgt Dein Haar mit allem was es braucht. Entweder oral das gemahlene Pilz-Pulver einnehmen oder eine Messerspitze des gemahlenen Pilz-Pulvers in ¼ Liter Wasser geben und dann ins Haar einmassieren und ausspülen.
  • Verwende bei trockenem und struppigem Haar Kokosöl und massiere es insbesondere in die Spitzen ein. Das musst Du nicht auswaschen.
  • Lass Dein Haar regelmäßig schneiden (alle zwei Monate).

 

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Umsetzen der vielen tollen Tipps – und freue mich schon auf die Bilder ganz vieler Löwenmähnen. 

Deine Dr. Friederike Feil

Friederike Feil Akademie Vita Kieser

Dr. Friederike Feil

„Das Leben ist zu kurz, auch nur einen Augenblick des Genusses und der Freude zu versäumen.“

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